Dienstag, 6. März 2012

Scheuen Katzen begegnen

Nicht immer sind unsere Vierbeiner zutraulich. Insbesondere wenn Katzen bislang unbekannte Menschen treffen, kann ihre Reaktion oft von Angst oder Misstrauen zeugen. Wer noch nie wirklichen Kontakt mit einer Katze hatte, wird in der Regel auch Schwierigkeiten haben ihre Signale zu interpretieren.

So wedeln einige Bekannte munter mit der Hand vor dem Katergesicht umher und wundern sich, warum er ebenso munter versucht die zappelnde Hand zu schnappen. Ein breites Grinsen vom Menschen, bei dem die Zähne zu sehen sind, wird von der Samtpfote (ironischerweise) eher als Drohgebärde interpretiert. Wenn nun der Gast auch noch Angst vor den kleinen Zähnchen oder Krallen hat, und sich das in allen Annäherungsversuchen und Berührungen wiederspiegelt, sind alle Beteiligten am Ende etwas verwirrt.

Besser ist es, wenn man sich katzengerecht an den Erstkontakt wagt. Freundliches Zusprechen und lockerer, nicht zu intensiver Augenkontakt sowie ein kräftiges Blinzeln (welches auch als "Lächeln" unter den Katzen verstanden wird) sorgen für eine gemütliche Atmosphäre in der Mensch und Tier sich kennenlernen können. Spätestens wenn der Kater oder die Katze schließlich mit schmusigen Annäherungsversuchen reagiert, weiß man, dass zumindest die Kommunikation schon mal passt. Ob der Stubentiger sich mit den Düften des Gastes anfreunden kann ist jedoch schwer vorherzusagen, da jede Katze ihren eigenen Geschmack hat. Wer jedoch keine hastigen Bewegungen macht und ein bisschen Ruhe ausstrahlt, kann sich die Sympathie einer jeden Mieze schnell verdienen. Lesen sie mehr über das Verhalten im Katzenratgeber.
scheue Katze

Bildquelle: wikimedia.org. Fotograf: Portraitlady4306

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