Freitag, 16. März 2012

Katzenklappen für die Haustür

In der Regel denkt ein Katzenbesitzer das erste Mal an die Anschaffung einer Katzenklappe, wenn die Katze wiederholt vor der Tür maunzt, weil sie entweder rein oder raus möchte. Oft schließt sich dem jeweiligen Wunsch auch eine spontane Unentschlossenheit auf Seiten des Vierbeiners an, der die Besitzer zum Wahnsinn treiben kann. Gerade öffnet man die Tür, so hat sich der Stubentiger wieder unentschieden und bleibt am besten direkt im Türrahmen liegen.

Einfacher ist es, wenn die Katze rein und raus kann wann sie möchte. Mit einer einfachen Katzenklappe lässt sich dieser Wunsch realisieren, dabei wird nur eine passende Holztür benötigt. Mit einer Stichsäge wird ein passendes Loch in die Tür gesägt (mit dem Bohrer lässt sich der Einstiegspunkt vorbereiten) und anschließend der Rahmen für die Klappe befestigt.

Eine simple Katzenklappe löst allerdings nur eines von mehreren logistischen Problemen. Wer nun kontrollieren möchte wann genau die Katze das Haus verlassen darf, hat hierüber nur noch eingeschränkt Kontrolle. Außerdem verschafft man somit Katzen aus der Nachbarschaft sowie anderen Tieren aus der Umgebung einen direkten Zutritt zum Haus. Um Abhilfe gegen diese Probleme zu schaffen, könnte man die Katzenklappe nachts verriegeln. Allerdings ist es dann fraglich, ob die Klappe überhaupt noch einen Sinn hat.

Alternativ kann der Einsatz einer modernen Katzenklappe mit RFID-Scanner alle Probleme auf einen Schlag lösen, vorausgesetzt die Katze ist vom Tierarzt "gechippt" worden. Eine solche Hightech-Klappe lässt sich nämlich auf die einzigartige Signatur der eigenen Katze(n) programmieren und lässt nur gewünschte Gäste hinein. Zudem sind moderne Klappen meist auch mit einer Zeitschaltuhr versehen, welche die Einrichtung einer Sperrstunde erlaubt.

Katzen an der Katzenklappe (c) Wikimedia Commons. Fotograf: Derek Harper

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