Dienstag, 20. März 2012

Apportieren mit der Katze

Nicht nur Hunde haben Spaß am Apportieren, auch einige Katzen genießen ein solches Spiel. Dabei kann der zu apportierende Gegenstand alles Mögliche sein, von kleinen Bällen und Plüschtieren bis hin zu einem zusammengeknüllten Stück Papier kann sich fast jedes Katzenspielzeug zum Werfen und Bringen eignen.

Apportieren ist eine wunderbare Möglichkeit, eine besonders feste Bindung zu einer neuen Katze herzustellen. Gerade im jungen Alter sind Katzen noch offen für neue Konzepte und fangen meist schon selbstständig mit dem Apportieren an. Es reicht meist, das gerade vom Kätzchen fokussierte Spielzeug ein Stückweit (nicht zu weit) zu werfen. Die Katze wird sich zweifellos auf das anscheinend "flüchtende" Spielzeug stürzen. In vielen Fällen bringt die Katze instinktiv das Stück "Beute" wieder zum Menschen, um das Spiel fortzusetzen. Alternativ kann man den Namen des Tieres sanft rufen, am besten kurz nachdem es das Spielzeug geschnappt hat. Ohne groß zu reflektieren wird die Katze mit dem Spielzeug im Mäulchen zurücklaufen und sich für eine neue Runde anbieten.

Aufgrund des Jagdtriebes der Tiere ist das Apportieren ein wunderbares Spiel zum Ausgleich. Es hilft vor allem dabei, überschüssige Energie bei Hauskatzen ohne Ausgang abzubauen. Die Katze wirkt danach entspannter und gelassener, außerdem verlangt sie weniger häufig nach zusätzlichem Futter. Langeweile ist einer der Hauptfaktoren, die zu Übergewichtigkeit führen. Somit wird beim Apportieren gleich auf mehrfache Weise die Gesundheit des Tieres und die Bindung zum Menschen gestärkt.

Manche Tiere reagieren jedoch verwirrt und gar nicht entzückt darauf, wenn man ihr Spielzeug in die Luft befördert. Sollte sich beim wiederholten Versuch kein Interesse einstellen, sind andere Spieltechniken vielleicht die bessere Wahl für das Tier.

spielende Katze (c) Wikimedia Commons. Fotograf: Stephan Czuratis

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