Dienstag, 20. März 2012

Apportieren mit der Katze

Nicht nur Hunde haben Spaß am Apportieren, auch einige Katzen genießen ein solches Spiel. Dabei kann der zu apportierende Gegenstand alles Mögliche sein, von kleinen Bällen und Plüschtieren bis hin zu einem zusammengeknüllten Stück Papier kann sich fast jedes Katzenspielzeug zum Werfen und Bringen eignen.

Apportieren ist eine wunderbare Möglichkeit, eine besonders feste Bindung zu einer neuen Katze herzustellen. Gerade im jungen Alter sind Katzen noch offen für neue Konzepte und fangen meist schon selbstständig mit dem Apportieren an. Es reicht meist, das gerade vom Kätzchen fokussierte Spielzeug ein Stückweit (nicht zu weit) zu werfen. Die Katze wird sich zweifellos auf das anscheinend "flüchtende" Spielzeug stürzen. In vielen Fällen bringt die Katze instinktiv das Stück "Beute" wieder zum Menschen, um das Spiel fortzusetzen. Alternativ kann man den Namen des Tieres sanft rufen, am besten kurz nachdem es das Spielzeug geschnappt hat. Ohne groß zu reflektieren wird die Katze mit dem Spielzeug im Mäulchen zurücklaufen und sich für eine neue Runde anbieten.

Aufgrund des Jagdtriebes der Tiere ist das Apportieren ein wunderbares Spiel zum Ausgleich. Es hilft vor allem dabei, überschüssige Energie bei Hauskatzen ohne Ausgang abzubauen. Die Katze wirkt danach entspannter und gelassener, außerdem verlangt sie weniger häufig nach zusätzlichem Futter. Langeweile ist einer der Hauptfaktoren, die zu Übergewichtigkeit führen. Somit wird beim Apportieren gleich auf mehrfache Weise die Gesundheit des Tieres und die Bindung zum Menschen gestärkt.

Manche Tiere reagieren jedoch verwirrt und gar nicht entzückt darauf, wenn man ihr Spielzeug in die Luft befördert. Sollte sich beim wiederholten Versuch kein Interesse einstellen, sind andere Spieltechniken vielleicht die bessere Wahl für das Tier.

spielende Katze (c) Wikimedia Commons. Fotograf: Stephan Czuratis

Einstieg für neue Katzenfreunde - was zu beachten ist, wenn man eine Katze kaufen möchte

Wer noch nicht so viel über Katzen weiß, aber sich interessiert eine Katze zu halten, findet hier erste Einstiegsinformation.

Katzen gehören seit Urzeiten zu den beliebtesten Haustieren. Besondere Bedeutung wurde ihnen im alten Ägypten beigemessen, hier wurden diese Tiere als Gottheit verehrt, wie die Katzengöttin Bastet.
Das Interesse an den Vierbeinern ist nach wie vor ungebrochen.

Bevor es an die Anschaffung des Tieres geht, sollte unbedingt einiges beachtet werden. Besitzer übernehmen die Verantwortung für ein langes Katzenleben, die Stubentiger können 15 bis 20 Jahre alt werden. Es sind stolze und eigenwillige Tiere, sie lassen sich nicht abrichten. Eine Katze möchte nicht mit auf Reisen gehen, sie braucht ihre gewohnte Umgebung. Das sollten Besitzer bedenken und im Urlaubsfall eine geeignete Betreuung organisieren.

Stubentiger verursachen im Laufe ihres Lebens nicht unerhebliche Kosten, mit den Ausgaben für die Anschaffung ist es nicht getan. Die Katze benötigt einiges an Zubehör, um sich wohl zu fühlen. Dazu gehören: Futtergeschirr, Katzentoilette, Kratzbaum, Decke, Spielzeug, Transportbox. Hinzu kommen laufende Kosten für Futter und Streu. Nicht zu vergessen sind Tierarztkosten, Kosten für Impfungen, Entwurmungen und Kastration und evtl. für Medikamente.

Es gibt viele verschiedene Katzenrassen, die aber bezüglich Charakter und Pflege meistens Erfahrung voraussetzen. Für Anfänger, die noch nie eine Katze besessen haben, eignet sich die pflegeleichte Europäische Kurzhaarkatze sehr gut. Zu den ältesten Katzenrassen gehören die sehr pflegeintensiven Perserkatzen. Die Tiere tragen meist eine lange Haarpracht in unterschiedlichen Farben und Zeichnungen, die zu Verfilzungen und Knötchenbildung neigt. Eine regelmäßige Fellfpflege, bei der die Besitzer viel Zeit und Geduld aufbringen müssen, ist hier erforderlich. Perserkatzen sind ruhig, stolz und zurückhaltend. Sie sind zwar verschmust, lehnen aber übermäßige Streicheleinheiten oftmals ab.

Sehr beliebt sind die Maine Coon Katzen, amerikanische Waldkatzen. Die freundlichen Katzen sind größer als andere Rassekatzen, gesellig und von angenehmen Wesen. Sie sind sehr auf ihre Menschen bezogen und lieben Zuwendungen. Im Gegensatz zu ihren Artgenossen sind diese Katzen nicht wasserscheu.
Eine ganz besondere Rasse der Hauskatze ist die Russisch Blau. Diese kleinen, eleganten Kurzhaarkatzen tragen ein doppeltes Fell. Sie sind ruhig, ausgeglichen, sehr intelligent und benötigen einen klar strukturierten Tagesablauf.

Es ist nur allzu verständlich, dass die Menschen ihren geliebten Stubentigern auch Namen geben. Zu den beliebtesten Katzennamen zählen: Knuffi, Mikasch, Lissi, Wolle, Schnurri, Kitty, um nur einige zu nennen.

Katzen können direkt vom Züchter erworben werden. Über Kleinanzeigen bei markt.de inserieren viele Katzenzüchter neue Würfe. Wer schon einmal ein Tierheim oder Züchter besucht und in die Augen der Katzen geschaut hat, wird einem solchen Tier gerne ein schönes, neues Zuhause geben. Die dafür anfallende Schutzgebühr ist auch vergleichsweise gering. Tipp: Wählen Sie zwei Katzen, statt einer, denn Katzen sind im Gegensatz zu ihrem Ruf auch gerne gesellig. Viel Freude mit Katzen!

Montag, 19. März 2012

Die Wahl des richtigen Katzennamens

Beim Aussuchen eines passenden Namens für den neuen Hausgast auf vier Beinen sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt.

Von Menschennamen über Fantasienamen bis hin zu Namen aus der griechischen Antike gibt es verschiedenste beliebte Auswahlen. Natürlich sollte der Name auch zum Tier passen. Ein etwas pummeliger roter Kater mit gemütlichem Laufstil könnte beispielsweise nach dem Vorbild aus dem Comic benannt werden.

Für große Exemplare der Maine-Coon-Rasse sind auch altgriechische Namen wie "Zeus" oder "Hera" beliebt. Bei Geschwistern, die im Doppelpack einziehen, könnte die Wahl auch auf menschliche Namen mit zwei Geschlechtsformen hinauslaufen. So heißen unsere zwei Katzen beispielsweise "Leo" und "Leonie". Sympathisch sind natürlich auch Namen aus Fabeln oder Märchen, so wie "Jack" und "Jill". Vielleicht sind Sie auch ein Fan von Videospielen und nennen Ihre beiden Kater "Mario" und "Luigi". Oder Sie haben einen Hang zum Kitsch und "taufen" ihr Kätzchen beispielsweise "Mauzi".

Wie Sie sehen, gibt es einfach eine immense Auswahl an interessanten Namen für das eigene Haustier. Worauf jedoch geachtet werden sollte, ist die Zusammensetzung des Namens hinsichtlich der ausgesprochenen Laute. Zischlaute wie das "s" bei "Zeus" sollten eher vermieden werden, da diese das Tier an ein Fauchen erinnern könnten. Auf der anderen Seite reagieren Katzen entspannt auf Vokale und eine weiche Aussprache. Mehr lesen Sie in umserem Katzennamen Ratgeber.

schlafende Katze (c) Wikimedia Commons. Fotograf: Nevit Dilmen

Sonntag, 18. März 2012

Halsband oder kein Halsband?

Oftmals sieht man in Zeichentrickfilmen oder Werbespots eine Katze mitsamt Halsband, an welchem oft auch ein Glöckchen befestigt ist. Neben der reinen Dekoration hatte ein solches Glöckchen früher den Sinn, eine Katze im nobleren Umfeld vom Jagen abzuhalten. Durch das Bimmeln der Glocke wurde zum Beispiel ein Vogel rechtzeitig vorgewarnt und konnte davon flattern, bevor es zu einer ungewollten Auseinandersetzung kam.

Heutzutage ist diese Praktik eher selten verbreitet, da viele Katzenhalter auch die Unannehmlichkeiten für das eigene Tier erkennen. Die ausgeprägten Sinne der Katze werden durch das Glockenbimmeln beim Laufen irritiert.

Halsbänder haben neben dem Einsatz als Vogelfrühwarnsystem auch den Nutzen der Zeckenabwehr. Hierzu gibt es spezielle Halsbänder (natürlich ohne Glocke), die mit einem Schutzstoff behandelt wurden. Dabei gibt es wiederum zweierlei Varianten: Synthetische Abwehrstoffe und Knoblauchextrakt. Beide Versionen riechen nicht unbedingt angenehm, sind aber vergleichsweise effektiv gegen Zeckenbisse im Nacken- und Brustbereich. Da Zecken sich aufgrund der Körperwärme und gut erreichbaren Gefäße zumeist in diesem Areal tummeln, sind diese Halsbänder ein wertvoller Schutz für Katzen mit Ausgang.

Für Wohnungskatzen gibt es hingegen keinen pragmatischen Grund, ihnen ein Halsband anzulegen. Auch wenn es dekorativ aussehen kann, sind Katzen meist nicht begeistert von einem solchen Accessoire und folglich auch dankbar wenn es ihnen wieder abgenommen wird.

aufmerksame Katze (c) Wikimedia Commons

Samstag, 17. März 2012

Hundeähnliches Training mit der Katze?

Manch ein Katzenhalter empfindet ein Training mit Katzen als unangemessen, weil damit die Individualität und Eigenwilligkeit der Tiere eingeschränkt werden könnte. In der Praxis lässt sich jedoch bei den meisten Samtpfoten eine Menge Freude am alltäglichen Training erkennen.

Auch Katzen freuen sich nämlich über ein bisschen Stimulation für die grauen Zellen, gerade wenn es darum geht, neue Konzepte zu erlernen. Insbesondere wenn die Übung, im wahrsten Sinne des Wortes, in einem Leckerchen mündet.

Verschiedene Kommandos wie "Sitz", "Bleib" oder "Pfote" können einen guten Einstieg in die Welt des Katzentrainings bieten. Für jede Übung gibt es verschiedene Kniffe, mit denen der zu erlernende Bewegungsablauf leichter vermittelt werden kann.

So setzt sich eine Katze beispielsweise bereits fast von alleine hin, wenn man das Leckerli langsam über ihren Kopf in Richtung Schwanz bewegt. Natürlich sollte man hierbei mit Vorsicht vorgehen, da einige besonders gierige Katzen schon vorher nach dem Snack schnappen werden. Übt sich der Mensch jedoch in Geduld, wird die Katze sich regelmäßig beim Anblick eines Leckerchens in der Menschenhand setzen. Mit dem richtigen Timing kann man dabei dann "Sitz" aussprechen, eine Verbindung von Begriff und Aktion findet automatisch statt. Nach einigen Tagen mit kurzen Übungsphasen kann zur nächsten Phase übergegangen werden. Nun wird das Kommando ohne den Kniff mit der Bewegung ausgeführt, jedoch das Leckerli gut sichtbar präsentiert. In den meisten Fällen hat die Katze bereits begriffen was zu tun ist und setzt sich prompt, in vollster Erwartung eines schmackhaften Snacks.

Beim Training sollte man das Tier nie überstrapazieren, kurze Trainingseinheiten von 10-15 Minuten am Tag genügen bereits. Ein tägliches aber dafür kurzes Übungsschema erwies sich in der Praxis als besonders erfolgreich.

Als Trainingssnack eignen sich fettarme, getrocknete Putenstreifen oder aber auch hochwertiges Trockenfutter. Ganz gleich welche Art von Belohnung man nutzt, die normale Futtermenge sollte stets entsprechend reduziert werden, um Übergewicht zu vermeiden.

Übungen wie diese wirken sich zumeist ausgleichend auf das oft unterforderte Gemüt von Wohnungskatzen aus. Nach einigen Tagen der Übung werden die Vierbeiner oft konzentrierter und ruhiger, büßen aber dabei nie ihren Charakter ein. Katzen mit Auslauf zum Garten oder in die Nachbarschaft sind hingegen selten an einem solchen Ausgleich interessiert, vermutlich weil die Außenwelt genügend Abwechslung bieten kann.
sitzende Katze (c) Wikimedia Commons. Fotograf: Lynne R. Lawrie

Freitag, 16. März 2012

Katzenklappen für die Haustür

In der Regel denkt ein Katzenbesitzer das erste Mal an die Anschaffung einer Katzenklappe, wenn die Katze wiederholt vor der Tür maunzt, weil sie entweder rein oder raus möchte. Oft schließt sich dem jeweiligen Wunsch auch eine spontane Unentschlossenheit auf Seiten des Vierbeiners an, der die Besitzer zum Wahnsinn treiben kann. Gerade öffnet man die Tür, so hat sich der Stubentiger wieder unentschieden und bleibt am besten direkt im Türrahmen liegen.

Einfacher ist es, wenn die Katze rein und raus kann wann sie möchte. Mit einer einfachen Katzenklappe lässt sich dieser Wunsch realisieren, dabei wird nur eine passende Holztür benötigt. Mit einer Stichsäge wird ein passendes Loch in die Tür gesägt (mit dem Bohrer lässt sich der Einstiegspunkt vorbereiten) und anschließend der Rahmen für die Klappe befestigt.

Eine simple Katzenklappe löst allerdings nur eines von mehreren logistischen Problemen. Wer nun kontrollieren möchte wann genau die Katze das Haus verlassen darf, hat hierüber nur noch eingeschränkt Kontrolle. Außerdem verschafft man somit Katzen aus der Nachbarschaft sowie anderen Tieren aus der Umgebung einen direkten Zutritt zum Haus. Um Abhilfe gegen diese Probleme zu schaffen, könnte man die Katzenklappe nachts verriegeln. Allerdings ist es dann fraglich, ob die Klappe überhaupt noch einen Sinn hat.

Alternativ kann der Einsatz einer modernen Katzenklappe mit RFID-Scanner alle Probleme auf einen Schlag lösen, vorausgesetzt die Katze ist vom Tierarzt "gechippt" worden. Eine solche Hightech-Klappe lässt sich nämlich auf die einzigartige Signatur der eigenen Katze(n) programmieren und lässt nur gewünschte Gäste hinein. Zudem sind moderne Klappen meist auch mit einer Zeitschaltuhr versehen, welche die Einrichtung einer Sperrstunde erlaubt.

Katzen an der Katzenklappe (c) Wikimedia Commons. Fotograf: Derek Harper

Dienstag, 13. März 2012

Urlaubsversorgung für Katzen

Jeder Katzenhalter kennt dieses Problem: Es geht in den Urlaub und die Suche nach einem Katzensitter beginnt. Zum Beispiel über Kleinanzeigen bieten viele erfahrene Katzensitter ihre Dienste an. Es gibt allerdings auch einiges zu beachten, wenn die Katze in der Wohnung bleiben soll. Gerade bei jüngeren Tieren fällt es einem oft nicht leicht, die Kontrolle abzugeben. Um dem eigenen Gemüt etwas Erleichterung zu verschaffen, sollte man sich eine Sicherheits-Checkliste anlegen und diese vor der Abreise besonders bewusst durchgehen.

Insbesondere bei einem längeren Urlaubsaufenthalt sollte der Wasserzulauf für sämtliche Großgeräte abgedreht und die Stromzufuhr getrennt werden. Für die Versorgung mit frischem Trinkwasser eignen sich spezielle Trinkbrunnen übrigens hervorragend. Diese müssen, je nach Häufigkeit von schmutzigen Pfötchen, oftmals nur 1 bis 2 Mal wöchentlich gereinigt werden. Speziell an heißen Tagen ist plätscherndes Wasser wesentlich einladender für Katzen.

Hinsichtlich der Fütterung bieten sich Futterautomaten an, welche mit Trockenfutter befüllt für mehrere Tage die richtige Portion liefern. Gerade für Wochenendurlaube stellt ein solcher Automat einen idealen Ersatz für einen Katzensitter dar. Ein Befüllen mit Frischfutter ist eher zu vermeiden, denn auch wenn die Futterautomatenhersteller spezielle Fächer für Kühlakkus integrieren, kommt das Futter eher zu kalt oder schlecht gelagert bei der Katze an. Vor der Abreise lohnt es sich auch, den Automaten einem Testlauf zu unterziehen. So mancher zielstrebiger Kater hat nämlich in Sekundenschnelle einen solchen Automaten aufgebrochen. Dann stünde nämlich nach einem gigantischen Buffet für die folgenden Tage zunächst eine unverhoffte Diät an.

Auch bei kürzeren Ausflügen gilt es, Fenster zur Sicherheit nicht in der Kippstellung zu belassen. Ansonsten zählen Katzen zu den pflegeleichtesten Haustieren, wenn es um das alleinlassen geht. Gerade wenn es sich um zwei oder mehr Katzen handelt, werden diese sicherlich einen Weg finden, sich bis zur Rückkehr der Halter zu beschäftigen.
neugierige Katze
(c) Wikimedia Commons. Fotograf: Notwist 

Montag, 12. März 2012

Krallenpflege - Pediküre für Vierbeiner

Üblicherweise kümmern sich Katzen selbst um die Pedikürearbeit, allerdings tendieren manche zum Vernachlässigen von bestimmten Krallen. Prinzipiell gibt es zwei Methoden, derer sich Katzen bedienen, um ihre Krallen auf einer gesunden Länge zu halten.

Zum einen werden Kratzbäume, Kratzbretter und ähnliche Aufbauten intensiv mit den Krallen bearbeitet. Wenn keine solche Möglichkeit angeboten wird, vergreifen sich die Samtpfoten gerne an ähnlichen Möbelstücken, bevorzugt aber an Möbeln mit Leinenbezug.

Zum anderen entfernen Katzen mithilfe ihrer Zähne gezielt überflüssiges Krallenmaterial und halten somit ihre Pfoten in einem ansehnlichen Zustand. Wer die Krallen seiner Katze genau betrachtet wird vermutlich feststellen, dass eine oder mehrere Krallen vernachlässigt worden sind. Bemerkbar macht sich dies zum einen durch die Länge, denn die Kralle sollte bei eingezogenem Zustand nicht deutlich sichtbar sein. Außerdem sollte auf keinen Fall ein beständiges Laufgeräusch durch die Krallen entstehen.

Ist die Kralle zu lang, lässt sich diese mit Geduld, viel Glück und einer passenden Nagelzange kürzen. Empfehlenswert sind Zangen, bei denen kein Bruch erfolgt, sondern eher geschnitten wird. Diese sind an einem Loch zu erkennen, durch welches die Kralle geführt wird. Beim Zusammendrücken fährt eine scharfe Kante über diese Öffnung und schneidet somit die Kralle auf die gewünschte Länge.

Da die wenigsten Katzen eine solche Prozedur genießen, kann es hilfreich sein das Tier zunächst vorsichtig an die Zange zu gewöhnen. Am besten wagt man sich an den kniffeligen Akt des Krallenschneidens mit einem Helfer heran, damit keiner der Beteiligten verletzt wird. Wichtig ist vor allem das Einhalten der Mindestlänge. Bei genauer Betrachtung einer Kralle erkennt man einen dunkleren Einschluss, zumeist rosafarben, welcher auch "Leben" genannt wird. Diesen gilt es nicht zu treffen, da es sich dabei noch um lebendiges Gewebe handelt. Mit etwa 2 Millimeter Sicherheitsabstand zum "Leben" liegt man auf der sicheren Seite und kann den Weißen oder schwarzen Teil der Kralle zuschneiden. Weitere Pflegetipps lesen Sie im Katzenratgeber: Tipps zur Pflege Ihres Schmusetigers.
Katzenpfote 
(c) Wikimedia Commons. Fotograf: Jim Champion, Southampton, UK

Sonntag, 11. März 2012

Der Spielzeugklassiker: Katzenangel

Wer für ordentlich Bewegung bei seiner Katze sorgen möchte, dem sei eine sogenannte Katzenangel empfohlen. Diese dient nicht als Sportwerkzeug zum besseren Erreichen der Goldfische im Aquarium, sondern sorgt für adrenalingeladene Momente im Katzenalltag.

Bestehend aus einer Rute, Schnur und einem Köderobjekt, kann die Katzenangel verschiedenste Beutetiere simulieren. Flauschige kleine Anhängsel mit Plüsch sind beispielsweise der ideale Ersatz für eine echte Maus. Anhand der Bauweise der Angel lässt sich ein interessantes Beutespiel über mehrere Räume hinweg veranstalten. Besonders spannend wird es für die Samtpfote, wenn das Beuteobjekt nur gelegentlich in kleinen Bewegungen umherzuckt oder äußerst langsam eine Strecke zurücklegt.

Noch aufregender wird es, wenn die Katzenangel ein paar Federn am Ende der Schnur besitzt. Diese Variante erinnert schon beim leichten umherwedeln stark an das Flattern eines Vogels. Bei einigen Modellen sind die Federn zudem stark gekrümmt, was wie bei echten Angelködern zu einer schnellen Rotation führt. Der "Vogelsimulator" lässt sich in vielerlei Hinsicht interessant für die Katze gestalten. So kann man damit zum Beispiel auch konstant in der Luft bleiben und über den Kopf der Katze hinwegfliegen. Auch kleine "Hopser", bei denen sich das Federgebilde leicht in der Luft dreht, sind höchst attraktiv für kleine Stubentiger.

Wenn die Katze anfängt schwer zu atmen oder gar zu hecheln, sollte eine Pause eingelegt werden um den Liebling nicht zu stark zu belasten. Katzen sind und bleiben schließlich eher Sprinter als Marathonläufer. Und auch wenn die Sprünge beim Spiel spektakulär ausfallen können, sollte ein passender Untergrund gewählt werden. Laminat und Parkett sind nur bedingt geeignet, da der Boden wenig Halt beim Landen bietet. Auf Teppichen hingegen sind dem Spiel keine Grenzen gesetzt. Dieses und weiteres Katzenspielzeug finden Sie auch günstig bei markt.de - viel Spaß.
Spielende Babykatze mit Angel 
(c) Wikimedia Commons. Fotograf: Dcoetzee

Samstag, 10. März 2012

Streit unter Spielgefährten

Wer zwei oder mehr Katzen gemeinsam hält, schafft damit einige Vorteile für die Vierbeiner. Jede Katze genießt Gesellschaft zum Spielen, Schmusen und Raufen, gerade wenn sie sich voll austoben kann. Der Mensch ist mangels Fell und Krallen einfach nicht für das "gröbere" Spiel geeignet.
Was jedoch tun, wenn die eigenen Tiere untereinander ein wenig zu beherzt zubeißen? Zunächst sollte unterschieden werden, zwischen den klassischen "5 Minuten" einer Katze, oder aber dem Ausleben von authentischer Aggression. Oft findet sich die Ursache auch im Alltag und der Interaktion von Mensch und Tier, wenn ein Haustier übermäßig von dem oder den anderen attackiert wird.
Wenn beispielsweise eines der Tiere übermäßig oft verjagt oder lautstark kritisiert wird, weil es eine Dummheit beging, kann die vom Menschen geäußerte (verbale) Aggression sich in Angriffe auf ein anderes Tier übertragen. Hierarchische Strukturen spielen hier eine große Rolle, denn gerade in Gruppen von Katzen gibt es immer einen besonders wagemutigen Haudegen (ob männlich oder weiblich, das sei dahingestellt), der sich gerne mit jedem Gruppenmitglied anlegt. Ebenso findet sich meist das Gegenstück in einer Gruppe, also eine eher hilflose Katze, die oft das Ziel solcher Angriffe wird.
In der Regel kommt es zwar nicht zu Verletzungen, jedoch sollte ein solches "Omega-Tier" von den Haltern verteidigt werden. Anderenfalls kann die schwächere Katze durch das regelmäßige Mobbing psychische Probleme erfahren. Hier gilt es also die Ursachen der Spannungen wenn möglich ausfindig zu machen, damit wieder Harmonie einkehren kann. Da Katzen ein recht weitläufiges Revier haben, sollte gerade bei der Wohnungshaltung auf Rückzugsplätze und ausreichend Platz Rücksicht genommen werden. Mehr Informationen finden Sie in unserem Ratgeber über das Verhalten Ihrer Katze.
Hauskatze in Abwehrhaltung 
(c) Wikimedia Commons. Fotograf: -ani-

Freitag, 9. März 2012

Malzpaste - Rezept für die Katzenernährung

Katzen tendieren leider nun mal dazu, regelmäßig einen beträchtlichen Teil ihres schönen Fells an die Umgebung zu verlieren. Gerade im jetzigen Jahreszeitenwechsel macht sich der Umstieg vom Winterfell aufs Sommerfell so langsam bemerkbar. Abgesehen von den Haaren an Polstermöbeln, in Raumecken und manchmal auch im Bett, hat die Katze auch persönlich mit dem überschüssigen Fell zu kämpfen.

Beim Putzen nimmt sie nämlich mithilfe ihrer rauen Zunge einen Teil des überschüssigen Fells auf, welcher in der Regel geschluckt wird. Diese Fellreste finden sich dann in den berühmten Haarballen wieder, welche von Katzen ausgewürgt werden. Kommt es nicht zum Auswurf, finden die Haare idealerweise ihren Weg über den Kot des Tieres. Allerdings kann es mangels passender Ernährung geschehen, dass Kater und Katze auf die Auswürgemethode angewiesen sind.

Abhilfe für Tier und Mensch lässt sich mit Malzpasten, Butter oder Öl schaffen. Auch der Verzehr von Gras wirkt, allerdings provoziert herkömmliches Gras ein Erbrechen statt bei der Verdauung bzw. Abführung zu helfen. Kommerzielle Malzpasten enthalten oft zusätzliche Vitamine, Mineralstoffe und gelegentlich auch Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren. Ein wenig Butter oder Öl haben allerdings praktisch die gleiche positive Wirkung, ohne eine zusätzliche Anschaffung notwendig zu machen. Da unsere Katzen jedoch Malzpaste vergöttern und seither stets ein wunderschönes Fell haben, verfüttern wir regelmäßig die Paste. Zudem lassen sich Katzen während der dezenten Ablenkung mit so einem besonderen Leckerli auch gerne eine Bürsteinheit gefallen, die sich ansonsten vielleicht schwieriger gestalten würde. Probieren Sie das Rezept einfach mal aus.
Katze isst Gras
(c) Wikimedia Commons. Fotograf: Melanie Mae Bryan from Greensboro, NC, USA

Dienstag, 6. März 2012

Scheuen Katzen begegnen

Nicht immer sind unsere Vierbeiner zutraulich. Insbesondere wenn Katzen bislang unbekannte Menschen treffen, kann ihre Reaktion oft von Angst oder Misstrauen zeugen. Wer noch nie wirklichen Kontakt mit einer Katze hatte, wird in der Regel auch Schwierigkeiten haben ihre Signale zu interpretieren.

So wedeln einige Bekannte munter mit der Hand vor dem Katergesicht umher und wundern sich, warum er ebenso munter versucht die zappelnde Hand zu schnappen. Ein breites Grinsen vom Menschen, bei dem die Zähne zu sehen sind, wird von der Samtpfote (ironischerweise) eher als Drohgebärde interpretiert. Wenn nun der Gast auch noch Angst vor den kleinen Zähnchen oder Krallen hat, und sich das in allen Annäherungsversuchen und Berührungen wiederspiegelt, sind alle Beteiligten am Ende etwas verwirrt.

Besser ist es, wenn man sich katzengerecht an den Erstkontakt wagt. Freundliches Zusprechen und lockerer, nicht zu intensiver Augenkontakt sowie ein kräftiges Blinzeln (welches auch als "Lächeln" unter den Katzen verstanden wird) sorgen für eine gemütliche Atmosphäre in der Mensch und Tier sich kennenlernen können. Spätestens wenn der Kater oder die Katze schließlich mit schmusigen Annäherungsversuchen reagiert, weiß man, dass zumindest die Kommunikation schon mal passt. Ob der Stubentiger sich mit den Düften des Gastes anfreunden kann ist jedoch schwer vorherzusagen, da jede Katze ihren eigenen Geschmack hat. Wer jedoch keine hastigen Bewegungen macht und ein bisschen Ruhe ausstrahlt, kann sich die Sympathie einer jeden Mieze schnell verdienen. Lesen sie mehr über das Verhalten im Katzenratgeber.
scheue Katze

Bildquelle: wikimedia.org. Fotograf: Portraitlady4306

Montag, 5. März 2012

Und ewig maunzt das Katerchen - die richtige Ernährung für Katzen

Wer kennt es nicht? Die junge Katze hat sich an die regelmäßigen Fütterungszeiten gewöhnt und kann schon ziemlich gut abschätzen, wann es ungefähr eine neue Mahlzeit gibt. Pünktlich 10-45 Minuten vor der Fütterung werden ausgiebig angeschmust und die Mahlzeit mit niedlichen Blicken zum früheren Zeitpunkt erkauft.

Aufgrund der häufigen Aufforderungen der Tiere tendieren viele Halter dazu, eine Unmenge an Futter aufzustellen, sodass ständig Nachschub verfügbar ist. Diese Lösung ist zugegebener Weise bequem, leider führt sie jedoch zu Übergewicht und Langeweile bei den Katzen. Ein gesunder Bezug zum Futter kann mit zeitlich festgelegten Futtergaben erreicht werden, die das Körpergewicht der Tiere in der Dosierung miteinbeziehen. Durch feste Fütterungszeiten wird übrigens auch die Verdauung der Katze unterstützt.

Damit ein solcher Futterzyklus funktioniert, muss man jedoch stark sein. Die Nerven des Menschen werden zur Anfangszeit mit hundertprozentiger Garantie strapaziert werden, wenn die Hauskatze erst begriffen hat, dass die Futterbeschaffung mittels akustischer Nötigung gar nicht so schwer ist. Daher muss unbedingt von allen Familienmitgliedern eine Grundregel eingehalten werden: sich nicht auf Machtspielchen einzulassen. Denn wer die Katze auf Abruf füttert (obwohl sie bereits eine angemessene Portion erhielt), riskiert eine Umerziehung der Katze und wird folglich auch von der Katze erzogen.

Die Katze erkennt "aha, wenn ich ihr/ihm auf die Nerven gehe, gibt's was leckeres". Der Halter erkennt "wenn ich klein bei gebe, gibt's endlich Ruhe". Leider ist der Appetit von Katzen nicht so selbstregulierend wie man meinen könnte, schnell hat man also ein oder zwei Moppelchen herangezüchtet. Moppelchen mit ziemlich schlechten Tischmanieren.

Die Alternative ist zumindest in der Theorie ganz einfach. Sobald die Katze mit einem solchen Machtspiel beginnt, wird sie konsequent ignoriert. Und zwar von allen Familienmitgliedern und Gästen. Nur so verknüpft die Katze die schmackhafte Belohnung nicht mit quängeligem Verhalten. Stattdessen kann man in ruhigen Momenten, mit Zeitabstand zu den Problemphasen, ein besonders nettes Leckerli herbeizaubern. Hierzu eignen sich einzelne Brocken Trockenfutter, Malzpasten mit Fischöl oder auch getrocknete Geflügelfleischstreifen. Joghurt-Drops und ähnliche Süßigkeiten mit hohem Zuckergehalt, welche oft im Zoohandel und in Supermärkten vertrieben werden, eignen sich aufgrund der ungesunden Zusammensetzung nicht als Snack. Lesen Sie mehr im Ernährungsratgeber für Katzen.
kleine Katze

Bildquelle: wikimedia.org. Fotograf: Andrew Butko

Sonntag, 4. März 2012

Zwinkernde Katzenaugen - was die Augen der Katze ausdrücken

Unter Katzen gilt bekanntlich ein beidäugiges Zwinkern oder Zukneifen der Augen als positiver Gruß untereinander, da dem Gegenüber signalisiert wird "ich vertraue dir mindestens genug, um dich einen Moment lang nicht zu fixieren". Im Gegenzug ist ein dauerhaftes Anstarren ohne zu blinzeln ein Signal für einen bevorstehenden Angriff oder ein Zeichen für Angst. Die Pupillen der Katze erweitern sich in stark sichtbarem Ausmaß, wenn sie einen Sprung oder Angriff plant. Insgesamt sind die Augen der Katze nicht nur in ihrer Vielfalt der Ausdrücke beeindruckend, sondern dienen der Katze auch als essenzielles Sinnesorgan beim Spiel und bei der Jagd. Die hohe Lichtempfindlichkeit ist charakteristisch für das Katzenauge. Leider beschränken sich die Empfindlichkeiten nicht nur auf Licht.

Wenn Kater oder Katze häufiger auf einem einzelnen Auge zwinkert, könnte eine Entzündung im Spiel sein. Oft putzt sich dann die Katze am Auge, kratzt sich am umliegenden Gewebe oder schließt das eine Auge für einige Momente, manchmal sogar für mehrere Minuten. Oft handelt es sich dabei jedoch schlicht um einfach um die Auswirkungen von Zugluft.

Wenn zu viel Bewegung in der Raumluft ist, vor allem bei kälterer Luft, reagieren die Augen von manchen Katzen leicht strapaziert und veranlassen das Tier zu diesem Verhalten. Daher gilt es, stets auf Zugluft zu achten und gegebenenfalls für eine bessere Situation zu sorgen. Wenn sich das "Zwinkerproblem" nicht innerhalb von einigen Stunden verbessert, empfiehlt sich der Besuch beim Tierarzt. Somit können Entzündungen oder sekundäre Erkrankungen ausgeschlossen werden.
Katzenauge

Bildquelle: wikimedia.org. Fotograf: Guylaine Brunet

Samstag, 3. März 2012

Tipps zur Fellbewältigung

So sehr wir unsere Samtpfoten auch lieben: Der regelmäßige Verlust von dem einen oder anderen Haar, oder gleich einigen hundert Haaren, stellt jeden Halter vor ein Problem. Vor allem wenn dies zum Leid eines schwarzen Designeranzugs oder auf dem eigenen Kopfkissen im Bett geschieht.

Zum Glück lässt sich recht einfach dagegen angehen, manche Katzen fordern sogar die Behandlung mit der Bürste auf energische Art und Weise ein. Furminator, Furbuster und Shed Ender nennen sich einige der modernen Fellmagneten in Bürstenform, mit denen sich selbst die flauschigsten Vierbeiner gut durchbürsten lassen. Ganz gleich welche Art von Bürste genutzt wird, es sollte nicht ziepen oder unangenehm sein. Die feingefächerten Spezialbürsten liefern zwar etwas Widerstand beim Bürsten, die meisten Katzen genießen jedoch den sanften Zug am Fell und strecken hingebungsvoll das Bäuchlein hin. Am besten fängt man schon früh mit dem Bürsten an, dann ist eine Gewöhnung an die Prozedur garantiert.

Mit der passenden Bürste lässt sich das Fellproblem also wortwörtlich an der Wurzel packen, jedoch wird wohl kaum ein Halter rund um die Uhr und jeden Tag ans Bürsten denken wollen. Daher empfiehlt sich zusätzlich die Anschaffung von einem Mittel zur Entfernung von Fell, welches sich bereits irgendwo niedergelassen hat.

In unserem Haushalt wird diese Aufgabe mithilfe einer speziellen Fellbürste am Staubsauger bewältigt, welche mit rotierenden Borsten (in fast beängstigender Geschwindigkeit) die üppigen Fellansammlungen vom Möbelstück entfernt. Diese Art von Turbobürste eignet sich im Übrigen auch für Kratzbäume mit Plüschbezug, denn diese sehen nach einem kurzen Durchlauf mit dem Sauger wieder wie neu aus. Katze und Kater sollten dabei allerdings in einem separaten Zimmer Sicherheit finden, da solche Saugeraufsätze äußerst laut sind und speziell für Tierohren unangenehm klingen. Auch wenn der Staubsauger wohl nie der beste Freund des Tieres wird, unsere Katzen lieben frisch gesaugte Polstermöbel über alles. Direkt nach dem Sauggang finden sich entspannte Samtpfoten auf den besten Plätzen in der Wohnung wieder. Mehr Tipps gibt es im Katzenpflege-Ratgeber.
 
Katze mit Fellproblem?

Bildquelle: commons.wikimedia.org. Fotograf der Katze: michael ely

Freitag, 2. März 2012

Unzufriedenheit kann unangenehme Folgen haben

Katzen zählen zu den sensibelsten Geschöpfen wenn es um das eigene Futter oder den Zustand der Toilette geht.

Veränderungen in der Futtersorte können dazu führen, dass der kleine Liebling nicht mehr genug Nahrung zu sich nimmt. Manchmal kann ein Futterwechsel sogar dazu führen, dass die aufgebrachte Katze ihr Geschäft an einem Platz in der Wohnung verrichtet, der nicht der Katzentoilette entspricht.

Dasselbe gilt für Katzenstreu. Generell ist parfümiertes oder stark staubendes Streu zu vermeiden, auch aus gesundheitlichen Gründen. Wenn das Streu sich für die Katze als inakzeptabel darstellt, kann dies auch zum beschriebenen Problem führen. Um dem "Wildpinkeln" ein Ende zu machen bedarf es einfacher Mittel. Auf keinen Fall sollte man die Katze bestrafen, da sie aus der Überzeugung handelt, die Umstände seien nicht richtig so. Damit hat die Katze meistens auch Recht.

Wie lässt sich also der Vierbeiner eines Besseren belehren? Wie so oft kann eine kleine Portion Futter behilflich sein. Nachdem die besudelte Stelle ausgiebig gereinigt und von Duftstoffen befreit wurde (der Zoofachhandel führt hierfür auch Spezialreiniger), kann man eine kleine Schale mit Futter am Ort des Vergehens platzieren. In der Regel führt das zur sofortigen Verhaltensbesserung. Das Grundproblem sollte natürlich trotzdem festgestellt und beseitigt werden.

Manchmal können auch Stress oder Angst der Auslöser für ein Urinproblem sein, gerade wenn sich die Katze in einer für sie neuen Umgebung befindet. Dann können spezielle Duftstoffe aus dem Tierfachhandel, sogenannte Pheromone, mittels einer kleinen Sprühflasche an Möbeln aufgebracht werden. Der Kratzbaum eignet sich hierfür besonders gut. Die Pheromone bewirken eine gelassene Grundhaltung beim Tier und verringern die Ausschüttung von Stresshormonen.
böse Katze

Bildquelle: commons.wikimedia.org. Fotograf: Guyon Morée from BeverwijkNetherlands

Donnerstag, 1. März 2012

Rasseportrait der Devon Rex Katzen

Rassekatze: Devon Rex Katze
Die Devon Rex gehört zu den selteneren Katzenrassen und gilt aufgrund der besonderen Fellstruktur für allergikerfreundlich. Hier ein Überblick im Rasseportrait:

• Die Devon Rex ist eine Katzenrasse mit glattem, gewelltem bis gelockten Fell. Das Fell ist im Vergleich zu dem bei anderen Katzen aufgrund der fehlenden Leithaare relativ kurz bzw. dünn. Das charakteristische Fell der Devon Rex wurde vermutlich durch eine Genmutation verursacht.

• Der Name "Devon Rex" wurde aus der geografischen Herkunft "Devonshire" in England und der Bezeichnung der Art des Felles "Rex" zusammengesetzt.

• Bei der Devon Rex wurde ursprünglich eine Verwandschaft mit der Cornish Rex vermutet, aber nie nachgewiesen. Beide haben jedoch ganz andere Genmutationen.

• Die Devon Rex hat einen freundlichen, menschbezogenen Charakter und spielt gerne. Vielfach wird betont, dass sich Devon Rex eine Bezugsperson im Haushalt aussuchen.

• Katzen mögen gerne hochgelegene Sitzgelegenheiten, besonders die Devon Rex. Diese Katzen versuchen typischerweise immer, den höchsten Punkt im Raum einzunehmen.

• Die Devon Rex Katzen werden mittelgroß und verfügen über kleine, hoch angesetzte Ohren.