Freitag, 9. September 2011

Wie ruft man Katzen richtig?

Sind diese Siam Katzenkinder leicht zu erziehen?
Die Katzenerziehung ist ein sehr komplexes Thema, welches oftmals leider ganz falsch angegangen wird. Viele Katzenhalter schimpfen mit ihren Tieren, wenn diese sich falsch verhalten haben. Dadurch, dass das Schimpfen von der Katze jedoch in einen völlig anderen Zusammenhang gebracht wird, erzielt der Halter meist unerwünschter Weise den gegenteiligen Effekt als er sich eigentlich erhofft hat. Ruft man beispielsweise seine Katze beim Namen und bestraft diese anschließend, weil sie nicht sofort gekommen ist, so verbindet das Tier die Strafe damit, dass Sie zurück gekommen ist, als ihr Name ertönte. Demnach wird sie es sich beim nächsten Mal genau überlegen auf Zuruf zurück zu kommen.

Besser ist es also, den Namen des Tieres mit Belohnungen in Verbindung zu bringen. Lassen Sie die Katze positive Assoziationen aufbauen. Ein paar Leckerli oder der Futternapf können helfen.

Den größten Fehler begehen die meisten Katzenbesitzer jedoch bei der Vorbereitung eines anstehenden Tierarztbesuches. Meist wird das Tier mit allen alt bewährten Mitteln angelockt, um dann die wahrscheinlich schlimmste Strafe aus Sicht der Katze zu bekommen die es nur gibt, die Transportbox. Mit diesen Fehlern kann man sich die gesamte Katzenerziehung ganz schnell zerstören.

Tipp: Der Besuch beim Tierarzt sollte am besten frühzeitig geplant werden und das Tier möglichst in die Box gesetzt, wenn es eh gerade daheim ist. So verbindet es keinesfalls den eigenen Namen, oder eines seiner Lockmittel mit der Bestrafung in der Transportbox. Man muss am besten versuchen sich bei der Katzenerziehung in die Lage seines Tieres zu versetzen und überlegen, was dieses alles falsch verstehen könnte.

Mittwoch, 7. September 2011

Wildkatzen kehren zurück nach Deutschland

In Zeiten, in denen viele Tierarten vom Aussterben bedroht sind, gibt es immer wieder Lichtblicke. So lässt sich seit Kurzem vermelden, dass es wieder Wildkatzen in deutschen Wäldern gibt. Forschungsanstalten haben sich eine besondere Pflanzenart zunutze gemacht, um das Wildkatzenvorkommen zu beweisen. Baldrian hat auf alle Katzen eine besondere Anziehungskraft, auf Hauskatzen sowie auf Wildkatzen. So werden im Wald raue, in Baldrian getränkte Holzlatten verteilt, an denen sich die Katzen reiben. Anschließend werden die hinterlassenen Haare genetisch untersucht, sodass Forscher bereits zahlreiche Wildkatzen identifizieren konnten.

Seit 2 Jahren ist bekannt, dass vor allem die Rheinauen und der Kaiserstuhl als Lebensraum für die Wildkatzen dienen. Von hier aus verbreiten sich die filigranen Wildtiere nach Norden und Süden entlang des Rheins. Umweltminister Alexander Bonde von den Grünen setzt sich besonders für den Erhalt der Wildkatzenvorkommen und die damit neugewonnene Artenvielfalt ein. Die größte Gefahr für die Katzen geht derzeit vom Straßenverkehr aus, denn immer mehr Tiere gelangen während ihrer Wanderungen auf Straßen und werden dort überfahren. Mithilfe von GPS-Sendern wurde der sogenannte Generalwildwegeplan erstellt, der aufzeigt, auf welchen Routen Wildtiere besonders häufig umherstreifen bzw. wandern. Dieser Plan soll in Zukunft besondere Berücksichtigung beim Bau neuer Straßen finden, um die Wildkatze nicht in ihrem Bestand zu bedrohen.

Von den Wildkatzen geht keine Gefahr für herkömmliche Hauskatzen aus. Besorgte Katzenbesitzer müssen sich demnach keine Sorgen um ihren Stubentiger machen. Wildkatzen halten sich vorwiegend im Wald auf und sind sehr scheu, wohingegen die Hauskatze eher die Nähe der Menschen sucht. Sollten sich ihre Wege dennoch einmal kreuzen, ist davon auszugehen, dass beide Katzengattungen sich aus dem Weg gehen würden oder sich einfach ignorieren. Da Katzen mit Freilauf über einen umfassenden Impfschutz verfügen sollten, ist auch die Gesundheit der Katze durch die Rückkehr der Wildkatze nicht gefährdet.
Diese Hauskatze wird von Wildkatzen nicht bedroht. Quelle Kleinanzeige.