Sonntag, 13. Februar 2011

Katzenerziehung - Klassische Konditionierung


Klar, Katzen haben ihren eigenen Willen. Sie geben den Ton an, wenn es darum geht, ob sie gerade mehr Lust auf Streicheleinheiten oder wildes Spielen haben. Trotzdem kann man - entgegem weitverbreiteter Auffassung- Katzen auch sehr gut dressieren. So kann man der Katze nur aus Spass an der Sache witzige Tricks beibringen, wie Seitenrollen oder "High Five" oder aber die Angst vor dem Katzentransporter oder das anfassen lassen empfindlicher Stellen (beispielsweise bei längerfristigen Erkrankungen)anerziehen. Eine sehr gute Methode dafür ist das sogenannte "Clicker"-Training. Es erfordert etwas Geduld, aber es lohnt sich einen Clicker anzuschaffen und mit dem Katzentraining zu beginnen. Dabei wartet man schlicht, bis die Katze das gewünschte Verhalten zeigt und klickt genau in dem Moment, wo die Katze die gewünschte Leistung erbracht hat bzw. gleichzeitig mit der Erbringung der Leistung. Dann muss eine sofortige Belohung in Form von Leckchen erfolgen. Die Katze lernt durch den markanten Klickton und die sofortige Belohnung, dass es hier um die Handlung geht, die sie vollbracht hat und das genau diese Handlung belohnt wird. Die Katze versteht das vielleicht bei den ersten Versuchen noch nicht. Daher heißt es Geduld zeigen. Manche Katzen haben mehr Konzentration und Talent sich auf das Click-Training einzulassen, andere brauchen einige Stunden bis sie den Zusammenhang von Klicken und Belohnung verstanden haben. Ist das Prinzip aber erstmal drin, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Katze schnell neue Tricks und Verhaltensweisen lernt. Genaue Informationen, Anleitungen, Tipps und Tricks hält zum Beispiel das Buch "Clickern mit meiner Katze bereit".

Fest steht, dass das Click-Training viele hilfreiche Möglichkeiten bietet, das Zusammenleben mit der Katze zu vereinfachen oder schlicht lustiger zu gestalten! Viel Spass beim Clickern!