Samstag, 15. Oktober 2011

Maru - die berühmteste Scottish Fold Katze in Japan



Millionfach gesehen, erobert die dicke Katze "Maru" mit viralen Videos die Herzen der Japaner. "Maru" bedeutet einfach "rund". Die Katze Maru springt in Kartons und aus Kartons heraus. Das Leben kann mit solchen Youtube Videos ganz einfach so lustig sein.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Die Katze im Sack kaufen - doch nicht über Kleinanzeigen?

Katze in der Schachtel
Wer möchte schon die Katze im Sack kaufen, oder gar die Katze in der Schachtel? Deswegen bieten die Katzen Kleinanzeigen bei markt.de auch immer einen direkten Weg zu dem Inserenten. So können sich Käufer und Züchter vor Ort treffen und einander kennenlernen. Den ungesehen wird bei markt.de keine Katz' gekauft. Nicht im Sack, und schon gar nicht in der Schachtel. und deswegen überprüft markt.de auch regelmäßig die Kleinanzeigen, die veröffentlicht werden. Sicher ist sicher.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Montag, 10. Oktober 2011

Sonntag, 9. Oktober 2011

Freitag, 9. September 2011

Wie ruft man Katzen richtig?

Sind diese Siam Katzenkinder leicht zu erziehen?
Die Katzenerziehung ist ein sehr komplexes Thema, welches oftmals leider ganz falsch angegangen wird. Viele Katzenhalter schimpfen mit ihren Tieren, wenn diese sich falsch verhalten haben. Dadurch, dass das Schimpfen von der Katze jedoch in einen völlig anderen Zusammenhang gebracht wird, erzielt der Halter meist unerwünschter Weise den gegenteiligen Effekt als er sich eigentlich erhofft hat. Ruft man beispielsweise seine Katze beim Namen und bestraft diese anschließend, weil sie nicht sofort gekommen ist, so verbindet das Tier die Strafe damit, dass Sie zurück gekommen ist, als ihr Name ertönte. Demnach wird sie es sich beim nächsten Mal genau überlegen auf Zuruf zurück zu kommen.

Besser ist es also, den Namen des Tieres mit Belohnungen in Verbindung zu bringen. Lassen Sie die Katze positive Assoziationen aufbauen. Ein paar Leckerli oder der Futternapf können helfen.

Den größten Fehler begehen die meisten Katzenbesitzer jedoch bei der Vorbereitung eines anstehenden Tierarztbesuches. Meist wird das Tier mit allen alt bewährten Mitteln angelockt, um dann die wahrscheinlich schlimmste Strafe aus Sicht der Katze zu bekommen die es nur gibt, die Transportbox. Mit diesen Fehlern kann man sich die gesamte Katzenerziehung ganz schnell zerstören.

Tipp: Der Besuch beim Tierarzt sollte am besten frühzeitig geplant werden und das Tier möglichst in die Box gesetzt, wenn es eh gerade daheim ist. So verbindet es keinesfalls den eigenen Namen, oder eines seiner Lockmittel mit der Bestrafung in der Transportbox. Man muss am besten versuchen sich bei der Katzenerziehung in die Lage seines Tieres zu versetzen und überlegen, was dieses alles falsch verstehen könnte.

Mittwoch, 7. September 2011

Wildkatzen kehren zurück nach Deutschland

In Zeiten, in denen viele Tierarten vom Aussterben bedroht sind, gibt es immer wieder Lichtblicke. So lässt sich seit Kurzem vermelden, dass es wieder Wildkatzen in deutschen Wäldern gibt. Forschungsanstalten haben sich eine besondere Pflanzenart zunutze gemacht, um das Wildkatzenvorkommen zu beweisen. Baldrian hat auf alle Katzen eine besondere Anziehungskraft, auf Hauskatzen sowie auf Wildkatzen. So werden im Wald raue, in Baldrian getränkte Holzlatten verteilt, an denen sich die Katzen reiben. Anschließend werden die hinterlassenen Haare genetisch untersucht, sodass Forscher bereits zahlreiche Wildkatzen identifizieren konnten.

Seit 2 Jahren ist bekannt, dass vor allem die Rheinauen und der Kaiserstuhl als Lebensraum für die Wildkatzen dienen. Von hier aus verbreiten sich die filigranen Wildtiere nach Norden und Süden entlang des Rheins. Umweltminister Alexander Bonde von den Grünen setzt sich besonders für den Erhalt der Wildkatzenvorkommen und die damit neugewonnene Artenvielfalt ein. Die größte Gefahr für die Katzen geht derzeit vom Straßenverkehr aus, denn immer mehr Tiere gelangen während ihrer Wanderungen auf Straßen und werden dort überfahren. Mithilfe von GPS-Sendern wurde der sogenannte Generalwildwegeplan erstellt, der aufzeigt, auf welchen Routen Wildtiere besonders häufig umherstreifen bzw. wandern. Dieser Plan soll in Zukunft besondere Berücksichtigung beim Bau neuer Straßen finden, um die Wildkatze nicht in ihrem Bestand zu bedrohen.

Von den Wildkatzen geht keine Gefahr für herkömmliche Hauskatzen aus. Besorgte Katzenbesitzer müssen sich demnach keine Sorgen um ihren Stubentiger machen. Wildkatzen halten sich vorwiegend im Wald auf und sind sehr scheu, wohingegen die Hauskatze eher die Nähe der Menschen sucht. Sollten sich ihre Wege dennoch einmal kreuzen, ist davon auszugehen, dass beide Katzengattungen sich aus dem Weg gehen würden oder sich einfach ignorieren. Da Katzen mit Freilauf über einen umfassenden Impfschutz verfügen sollten, ist auch die Gesundheit der Katze durch die Rückkehr der Wildkatze nicht gefährdet.
Diese Hauskatze wird von Wildkatzen nicht bedroht. Quelle Kleinanzeige.

Dienstag, 9. August 2011

Katzenbesitzer unterschätzen für Katzen giftige Pflanzen

Wer eine Katze in der Wohnung hält, sollte besonders auf für Katzen giftige Zierpflanzen achten. Hierzu bietet markt.de nun in einem Ratgeber eine ausführliche Pflanzenliste. Übrigens, alles aus Kakao, also auch Pralinen und Schokolade sind für Katzen hochgiftig - hätten Sie es gewusst? Auf keinen Fall Katzenzungen aus Schokolade an den Stubentiger verfüttern.


Giftige Pflanzen: Die Liste für Katzen gefährlicher Pflanzen

Ist diese Pflanze für meine Katze giftig?

 

Montag, 8. August 2011

Internationaler Katzentag 2011

Allen Katzen und ihren Familien wünschen wir zum heutigen internationalen Katzentag 2011 alles Gute. Die Welt feiert die Katze. Der heutige Tag sollte zum Austausch zwischen Katzenfreunden genutzt werden. Kleinanzeigen für Katzen bieten hierzu eine einfache wie auch effektive Vermittlung.

Wer möchte nicht eine so hübsche Katze haben?

Wer zum Beispiel noch etwas Spielzeug für die Katze sucht, wird auch auf markt.de fündig.

Happy cat day!

Dienstag, 26. Juli 2011

Katzenbisse - die unterschätzte Gefahr

Die meisten Menschen, aber auch Katzenbesitzer, unterschätzen die Gefahren, die von Katzenbissen ausgehen. Katzenzähne sind spitz und hinterlassen deshalb nur kleine Wunde Bisswunden, die schnell wieder aufhören zu bluten. Beim Spielen oder beim zärtlichen Liebkosen wird die Katze den Halter wohl kaum beißen, so dass er eine blutende Verletzung davonträgt. Bei fremden Katzen kann dies aber schnell passieren, da sich diese bedrängt fühlen und in Panik geraten. Als Schutzreaktion beißen und kratzen sie, um sich einen größeren Freiraum zu verschaffen.

Die Gefahr besteht aber darin, dass die Wunde sich wieder relativ schnell verschließt, weshalb die eingedrungenen Bakterien nicht mehr mit Desinfektionsmitteln unschädlich gemacht werden können und folglich sich fast ungehindert vermehren. Sowohl die Mundschleimhaut als auch die Zähne der Katzen werden von unterschiedlichen Bakterien besiedelt, die für den Menschen sehr gefährlich sein können. Ein unbehandelter Biss kann zu schweren Entzündungen, Abszessen, Knochen- und Hirnhautentzündungen führen. Meistens ist dann ein längerer Krankenhausaufenthalt die Folge. Einige Keime aus der Mundhöhle der Katze schaffen es, das Immunsystem des Menschen zu umgehen und sich deshalb völlig ungehindert und rasant vermehren. Wundbrand, eine Sepsis, Hirnhautentzündung oder Endokarditis, eine Entzündung der Herzinnenhaut, sind häufig die Folgen und können unter Umständen lebensbedrohlich werden.

Deshalb ist es ratsam, nach jedem Katzenbiss, der auch nur eine leichte Blutung versucht, einen Arzt aufzusuchen und sich in dessen Behandlung zu geben. Bei der Behandlung wird die Wunde erneut geöffnet, großzügig desinfiziert und prophylaktisch Antibiotika gegen die Bakterien, die über den Biss in das Gewebe eingedrungen sind, verschrieben. Dies ist die einzige Möglichkeit, eine Infektion zu verhindern. Des Weiteren ist es wichtig, bei einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes sofort den Arzt zu konsultieren, der gegebenenfalls andere Antibiotika verschreiben kann.

Allgemein resultiert die Gefahr eines Katzenbisses auch daraus, dass die Tatsache, dass man von einer Katze gebissen wurde, bagatellisiert wird und viele Menschen davonausgehen, dass diese kleine Verletzung, die relativ schnell aufhört zu bluten, sich nicht infizieren kann, weil sich diese eben wieder so schnell versiegelt. Ein weiterer Grund ist auch die Tatsache, dass nur fünf bis zehn Prozent der Tierbisse von Katzen verursacht werden und viele nichts von den Folgen wissen. Ein guter Rat ist deshalb: Bei Katzenbissen nicht zögern und sofort zum Arzt gehen. Lieber einmal zu oft beim Arzt gewesen sein, als einmal zu wenig und dann die Nachsicht zu haben.

Montag, 25. Juli 2011

Kastrationen für streunende Katzen? Neue Maßnahme in NRW

In einem einmaligen Vorstoß stellt die nordrhein-westfälische Landesregierung in diesem Jahr € 200.000 dem Tierschutz zur Verfügung. Damit soll es Tierschutzvereinen in NRW ermöglicht werden, bis zu 5.000 verwilderte Katzen kastrieren zu lassen. Die Kastration einer Katze soll mit € 40 und die Kastration eines Katers mit € 25 bezuschusst werden, was etwa einem Drittel der tatsächlichen Kosten entspricht. Um in den Genuss dieser Regelung kommen, muss zuvor ein Antrag auf Bewilligung gestellt werden. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt die Aktion.

Seit einigen Jahren wird über eine Kastrationspflicht für frei laufende Katzen diskutiert. Katzen gehören weltweit zu den beliebtesten Haustieren. In deutschen Haushalten leben schätzungsweise 8,5 Mio. Samtpfoten. Wie viele davon Freigänger sind, ist nicht bekannt. Hinzu kommen etwa 2 bis 3 Mio. verwilderte Katzen, und es werden immer mehr. Viele Naturfreunde bemerken diese Streuner erst, wenn sie im Vorgarten Singvögel erlegen. Dies ist auch häufig der Grund für die Forderung nach einer Kastrationspflicht. Allerdings ist der Einfluss von Katzen auf den Vogelbestand meist vernachlässigbar.

Das entscheidende Argument, dass für eine Kastration spricht, ist das unsagbare Leiden der Katzen selbst. Verwilderte Katzen haben eine äußerst geringe Lebenserwartung. In der Regel sind sie von Unterernährung und einem starken Parasitenbefall gezeichnet. Da sie medizinisch nicht versorgt werden, können auch an sich harmlose Verletzungen zum Tod führen. Nicht zu unterschätzen ist auch die Verbreitung von Krankheiten wie Leukose oder FIV, mit denen sich bei einem Kontakt auch frei laufende Hauskatzen infizieren können. Um dieses massenhafte Leid zu verhindern, ist es wichtig, Streuner konsequent zu kastrieren. Wenn diese Tiere nach der Operation wieder in ihrem angestammten Revier frei gelassen werden, kann so langfristig dafür gesorgt werden, dass die Zahl verwilderter Stubentiger zurückgeht.

Gerade in ländlichen Gebieten verstehen viele Katzenbesitzer nicht, warum sie ihre Freigänger kastrieren lassen sollen, da diese ja gefüttert und gepflegt werden. Aber auch diese Katzen tragen zur Vermehrung bei. Eine Katze kann pro Jahr zwei- bis dreimal etwa fünf Junge zur Welt bringen, viel mehr, als sich langfristig in Haushalten unterbringen lassen.

Manchmal stoßen Kastrationskampagnen durch Tierschutzvereine auf Widerstand. Einige Katzenhalter befürchten, dass ihre Freigänger eingefangen und im Tierheim enden könnten. Diese Sorgen sind aber unbegründet, da sich Streuner schon äußerlich deutlich von gepflegten Stubentigern unterscheiden und in der Regel auch mit Tätowierung oder Chip gekennzeichnet sind. Letztendlich kommt die Kastration von Streunern, wie sie jetzt in NRW gefördert wird, auch diesen Katzen zugute - durch weniger Revierkämpfe und ein deutlich geringeres Infektionsrisiko.

Mehr zu dem Thema artgerechte Haltung in dem Katzenratgeber von markt.de.

Montag, 11. Juli 2011

Psychiater für Katzen - Tigerflüsterer für die Stube

Katy und Russell mit Lieblingskatze. Quelle: US-Magazin

Katzenliebe nimmt schon mal Überhand. Die Hollywood-Stars Katy Perry und Russell Brand riefen für Ihre Katzen einen 'Katzen-Flüsterer' ein. Die Stubentiger wären bei Abwesenheit der Stars nicht miteinander ausgekommen, hieß es. 
Das extravagante Paar lies mit dem Edel-Katzenbetreuer den Streit zwischen den drei Katzen Krusty, Kitty Purry und Morrissey erfolgreich beilegen. Mindestens eine Katze soll dabei auch hypnotisiert worden sein. Den eigenwilligen Katzen gefiel es anscheinend.
Gala zitiert dazu aus der Hollywood-Presse Perrys Ehemann: 'An Weihnachten mache ich gerne normale Sachen, wie Fernsehen, mich zu erholen, aus dem Fenster schauen, mit den Katzen spielen, ihnen etwas schenken, zu erwarten, dass sie irgendwie das Konzept von Weihnachten verstehen, all so etwas.'
Auch seine Frau hätte eine "Obsession" gestanden. "Ich bin von Katzen besessen", verriet sie. "Ich versuche, die Katzen-Frau irgendwie cool zu machen. Ich möchte, dass das schick ist." Sie sei einer Katze, die verlangen würden, dass man sich ihre Aufmerksamkeit verdiene, nämlich sehr ehrlich, behauptet sie. "Die Leute sollen sich meine Aufmerksamkeit auch verdienen, aber wenn sie sie haben, dann wird es gut."
Mehr zu dem Thema hier bei Gala und hier bei dem US-Magazin.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Ungeliebte Katzen des Nachbarn im Garten: Wie halte ich Katzen fern?

Katzen lieben das Streunen in der Natur. Und auch vor einem gepflegten Garten gibt es keinen Halt. Ganz im Gegenteil - die lockere Erde lädt zum Scharren und Suhlen ein. Da bleibt es nicht aus, dass die Katze auf einem angelegten Beet ein Loch scharrt und ihre Notdurft verrichtet. Da Katzen keine Grenzen kennen und den Garten des Nachbarn bevorzugen, kann schnell Ärger entstehen. Selbst der größte Tierliebhaber wird an eine Geduldsgrenze geraten, wenn die Katze den Garten als ihr Revier markiert hat und immer wieder zum Toiletten-Besuch erscheint. Bevor ein Nachbarschaftsstreit entfacht, sollte man bewusste Vorkehrungen treffen, um den Katzenbesuchen Einhalt zu gebieten. Einen rechtliche Verpflichtung hierzu gibt es allerdings nicht, anders als bei Hunden müssen Katzenbesitzer nicht für den Verbleib im eignen Garten sorgen.

Eine sichere Methode ist ein engmaschiger Zaun, der an allen offenen Zugängen gespannt wird. Er sollte die notwendige Höhe haben, um ein Hochklettern der Katze zu verhindern. Frisch bepflanzte Beete kann man sehr leicht mit einem Drahtnetz, das man auch zum Schutz vor Vögeln benutzt, schützen. Die Katze kann dort nicht buddeln und wird sich einen anderen Platz suchen. Der Handel bietet ebenso Pflanzen an, die als Katzenschreck gelten. Gleiche Wirkung sollen auch stark riechende Kräuter besitzen, zum Beispiel Baldrian oder Lavendel, dessen Duft empfindliche Katzennasen gar nicht mögen. Über den Erfolg gibt es allerdings unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen, jedes Tier reagiert anders darauf.
Kann ein solches Kätzchen den Nachbarn stören? (Quelle: markt.de)
Auf keinen Fall sollte Gift ausgelegt werden oder auf die Katzen geschossen werden. Die Haustiger folgen nur ihrem Instinkt und wollen keinen Menschen ärgern. Sehr effektiv sind natürlich Wasserfontänen mit dem Gartenschlauch, da Katzen wasserscheu sind. Wer diese Besuche ganz aktiv verhindern will, sollte sich mit Gartenschlauch oder Wasserpistole bewaffnen und das nahende Tier leicht bespritzen. Katzen mögen kein Wasser und werden sich daraufhin entfernen. Wiederholt man dies einige Male, wird sich auch die frechste Katze einen anderen Platz zum Scharren und Buddeln suchen.

Mittwoch, 22. Juni 2011

Katzenausstellung zum Jubiläum in Duisburg fast für die Katz

Nur 9 Tage vor der Jubiläumsausstellung für Rassekatzen haben die Brandschutzbestimmungen für die Eissporthalle Duisburg Wedau den Katzenausstellern einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zum wiederholten Male wurde eine Großveranstaltung aufgrund von Brandschutzbestimmungen abgesagt. Da die Veranstalter kurzfristig die Hallenfläche halbierten konnte die Rassenkatzen-Ausstellung doch noch stattfinden. Die Ausstellung findet bereits zum 10. Mal in der Eissporthalle statt, bisher waren die Auflagen nie so streng wie dieses Mal. Katzenaussteller aus Deutschland, Italien, der Schweiz und den Niederlanden waren empört, da die Ausstellung derart kurzfristig abgesagt wurde. Eine neue Halle in 9 Tagen zu finden, schien unmöglich.

Die Organisatoren der Katzenausstellung haben dann kurzerhand die Hallenfläche halbiert und die Rassekatzen-Ausstellung fand statt und etliche Preise konnten vergeben werden. Brandschutzbedingungen sind natürlich äusserst wichtig und müssen zwingend eingehalten werden. Niemand möchte im schlimmsten Falle für die Schäden und Verletzungen verantwortlich sein. Jedoch hatte die Duisburger Verwaltung und das Ordnungsamt genügend Zeit um die Veranstaltung zeitgerecht abzusagen und somit noch eine Möglichkeit gewährleisten, die Ausstellung in anderen Räumlichkeiten stattfinden zu lassen. Großveranstaltungen wie auch diese Katzenausstellung verschlingen viel Geld bei der Organisation und der Planung, welche durch vielfach kritisierte Bestimmungen nicht derart kurzfristig zu Nichte gemacht werden sollten. Katzen samt deren Eisenkäfigen und den 200 Katzenbesitzern stellen wohl keine größere Brandgefahr als die normalerweise erlauben 4800 Sportfans bzw. Eissporthallenbesucher. Die Feuerwehr hat diesmal, während des üblichen Brandschutzgutachtens, die Brandgefahr der Katzen berechnet. Dies grenzt fast an Hohn und ist wieder einmal ein Beweis für die übermäßige Bürokratierung und der Verantwortungsabweisung unserer Verwaltungen. Die ist oftmals einfach für die Katz. Mehr Info bei DerWesten hier.

Die Duisburger Katzenfreunde müssen aber auf die nächste Katzenausstellung nicht allzu lange warten - bereits am 27.08.2011 bis 28.08.2011 stellt der International Cat Club wieder in Duisburg aus. Ein Ausstellungstermin, den man nicht verpassen sollte.

Dienstag, 21. Juni 2011

Katzen: Für Kinder ein Vorteil, für Embryos gefährlich

Katzen senken Asthma-Risiko: Ein Grund Katzen zu halten? Gibt es Gefahren für Schwangere?
Quelle: Heilige Birmas Kleinanzeige bei markt.de
Eine Katze im Haus ist nach neusten Studienergebnissen für Kleinkinder ein Segen. Die Langzeitstudie der Forscher um Ganesa Wegienka vom Detroiter Henry Ford Hospital fand heraus, dass Kinder, die in ihren ersten Lebensjahren mit Katzen zusammenleben, später nur halb so oft an Asthma und Katzenallergien leiden, wie Kinder, die ohne Katze aufgewachsen sind.

Was für Kleinkinder von Vorteil ist, ist jedoch für Ungeborne ein Risiko. Es geht um einen einzelligen Parasit, dessen häufiger Wirt die Hauskatze ist. Der Erreger kann über den Kot der Katze, durch unzureichende Hygiene, die Mutter infizieren. Gefährlich ist das insbesondere, wenn es die Erstinfizierung der Mutter ist, das heißt, wenn sie noch keine Antikörper gegen den Erreger entwickelt hat. Der Erreger wird auf die Gebärmutter übertragen und schädigt dort das ungeborene Kind so sehr, dass es zu Fehl- oder gar Totgeburten kommen kann.

Mir war nicht bewusst, dass Katzen in der Schwangerschaft so gefährlich werden können. Das klingt schon ein bisschen beängstigend. Andererseits habe ich gelesen, dass 40% der Schwangeren bereits vor der Schwangerschaft mit dem Erreger infiziert wurden. Und dass man durch einen Bluttest herausfinden kann, ob es irgendwann mal eine Infizierung gegeben hat. Das beruhigt ein wenig. Und ansonsten ist erhöhte Vorsicht geboten. Immer schön alles waschen, was man in den Mund steckt. Ach und: Das Katzenklo sollte nicht von der Schwangeren gereinigt werden. Das kann man ja auch als Vorteil sehn.

Dass Kinder, die mit Katzen zusammenleben, später seltener an Katzenallergie und Asthma leiden bestätigt mal wieder, dass Kinder, die im Dreck spielen, gesund leben, oder?

Sonntag, 5. Juni 2011

Samstag, 4. Juni 2011

Was bietet eine Katzenschule?

Katzen gelten als unergründlich, eigensinnig und unerziehbar. Das muss aber nicht so sein. Bereits vor der Anschaffung der neuen Hausgenossin bietet ein Kurs bei einer Katzenschule umfassende Informationen rund um die artgerechte Haltung von Katzen. Dabei werden natürlich auch alle Fragen zu ihrem Verhalten, ihrer Körpersprache  und zu Beschäftigungsmöglichkeiten angesprochen. Falls bereits Probleme wie Unsauberkeit oder Aggressivität aufgetreten sind, hilft eine Katzenschule weiter. Bei Hausbesuchen werden die Ursachen der Verhaltensauffälligkeiten ergründet, so dass entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Dazu gehören in der Regel verhaltenstherapeutische Maßnahmen wie Konditionierung und auf die Katze abgestimmte Spielprogramme.

Natürlich können auch Herrchen und Frauchen diese Methoden erlernen und dadurch in der Zukunft selbstständig anwenden. Manchmal stellt sich bei einer Beratung heraus, dass das Problem schon mit ganz einfachen Mitteln behoben werden kann. Beispielsweise genügt es bei Unsauberkeit häufig bereits, wenn ein weiteres Katzenklo aufgestellt oder ein anderes Streu verwendet wird. Ein besonderes Angebot von Katzenschulen ist das Clickertraining, das nicht nur zur Behebung von Problemen sinnvoll ist, sondern auch bei gesunden und ausgeglichenen Katzen angewandt werden kann. In Seminaren oder Einzelstunden kann man erlernen, wie man mithilfe eines Clickers Katzen sanft erziehen kann. Statt mit Zwang oder Druck, der bei Katzen ohnehin nicht funktioniert, können sie mit Belohnungen erlernen, auf ein Zeichen hin in den Transportkorb zu klettern oder sich bürsten zu lassen. Mit geübten Katzen sind sogar richtige Kunststücke möglich. Durch diese Beschäftigung wird die Katze nicht nur körperlich, sondern auch intellektuell herausgefordert und die Bindung zwischen Mensch und Tier wird gestärkt. Ein Beispiel für eine Katzenschule hier. Auch erfahrene und ausgebildete Katzensitter können bei der Charakteranalyse der Katze helfen und mit Rat und Tat vor Ort helfen.
Für diese Katze in Waldshut wird ein Katzensitter gesucht.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Wie gefährlich sind Katzen - Krankenhausreif durch Katzenbisse?

Diese süssen BKH-Katzen beissen bestimmt (noch) nicht. Quelle: markt.de BKH Katzenanzeige
Nach einem Katzen-Biss in die Hand ist die Hochsprung-Rekordlerin Ariane Friedrich in der BG Unfallklinik in Frankfurt am Main operiert worden. Die 27-jährige Frankfurterin hatte versucht, einen Streit zwischen ihrer Katze und einem Kater zu schlichten und war dabei zwei Mal von dem Kater gebissen worden. Die deutsche Sportlerin soll heute die Klinik verlassen können. Der Fall Ariane Friedrich stellt die Frage inwieweit Katzen und vor allem ihre Bisse eine Gefahr für uns Menschen darstellen. Beim Spielen mit der geliebten Hauskatze oder dem zugelaufenen Kater ist es schnell passiert: Plötzlich schnappt die sonst so friedliche Katze plötzlich zu. Tatsächlich ist es so, dass die meisten Menschen die Katzenbisse unterschätzen, doch nach dem Menschenbiss, ist er der zweitgefährlichste. Dieser Tatsache wird wenig Beachtung geschenkt und ein Biss wird als Lappalie abgetan. Katzenzähne starren voll von Bakterien und wenn diese in die Haut des Menschen gelangen, kann das böse Entzündugnen auslösen.

Grundsätzlich sollte also eventuell darauf geachtet werden, dass beim ganzen Herumtollen mit der eigenen Katze oder auch vor allem mit fremden Katzen, dass man nicht gebissen wird. Vor allem bei fremden oder zugelaufenen Katzen weiß man nicht in welche Umgebung sie sich aufhalten und inwieweit sie auch geimpft sind und hygienischen Standards entsprechen.
Auch vor Kratzern muss gewarnt werden, die auch ein Bakterienherd sind. Hier empfiehlt es sich zum Arzt zu gehen und die Kratzer oder den Biss abzuchecken. Auch wenn der Kratzer oder der Biss noch so klein sind empfiehlt sich das unbedingt.

Wird auf diese Details geachtet und ist die Katze auch noch geimpft, steht dem Spaß mit dem beliebtesten Haustier nichts im Wege. In der Tat sind Katzen neben Hunde die beliebtesten Haustiere. Ausgestattet mit einem hervoragenden Tastsinn und Geruchssinn werden sie bereits seit 9500 Jahren als Haustiere gehalten. Dies wird sicherlich auch weiterhin so bleiben und deshalb soll noch einmal betont werden: Bei aller Liebe nicht vergessen, dass auch eine Katze ein Bakterienherd sein kann.

Quellen zu dem Katzenbiss Fall mit Ariane Friedrich hier.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Ist eine Kastrationspflicht für Katzen notwendig?

Müssen diese jungen BKH Katzenbabys kastriert werden? Quelle: BKH Kleinanzeige bei markt.de
Ob eine Katze kastriert werden sollte oder nicht hängt immer davon ab, in welchem Umfeld das Tier lebt und auf welche Art und Weise die Katze gehalten wird. Es muss abgewägt werden, ob es sich um eine Hauskatze handelt oder ein Tier was vorwiegend im Freien gehalten wird. Außerdem ist es sinnvoll über die Nachwuchsplanung der eigenen Katze zu entscheiden. Eine Kastration ist sinnvoll, wenn das Haustier nicht ständig unkontrollierten Nachwuchs bekommen soll, denn um so öfter es der Strapaze vom ständigen "Kinder kriegen" ausgesetzt ist, desto niedriger ist die Lebenserwartung. Beim ständigen Streunern, um einen geeigneten Paarungspartner zu finden, erhöht sich außerdem die Gefahr, dass sich die Katzen gefährliche Krankheiten  wie Katzenschnupfen einfangen und Krankheitserreger nach Hause bringen. Des Weiteren kommt es zu einer Überpopulation der Tiere, denn meist verwildern diese und vermehren sich wieder und wieder. Jedoch müssen diese dann meist unter katastrophalen Bedingungen leben, da sie nicht das Glück haben in einer behutsamen Umgebung aufzuwachsen und zu leben. Ein weiterer Aspekt, der für eine Kastration spricht ist, dass durch diese der Dauerrolligkeit entgegen gewirkt wird. Doch reichen diese Anhaltspunkte um eine Kastrationsplicht einzuführen? Jeder Haushalt sollte die Entscheidung für oder gegen eine Kastration selbst treffen. Eine Kastration ist u.a. auch eine Kostenfrage und deshalb kann sich diese nicht jeder Tierhalter leisten. Die finazielle Situation sollte jedoch keinem Menschen daran hindern, sich Haustiere zu halten. Eine Kastration wäre für die Gesundheit des Tieres zwar besser, allerdings ist dies nicht ein zwanghaftes Muss. Derzeit wird in der Presse öfter über eine Kastrationspflicht geschrieben. Es wäre wünschenswert, dass Katzenhalter dies auch zukünftig selbst entscheiden können.

Katzen sind so erziehungsfähig wie Hunde - ein kurzer Einblick

Wer meint, Katzenerziehung gäbe es nicht und man könne einer Katze keine Kunststücke beibringen, liegt falsch. Wie der "Kurier" aus Österreich berichtet, ist die Erziehung von Katzen ebenso möglich, wie das Dressieren eines Hundes. Dabei liegt der Unterschied nicht etwa in der Intelligenz der Tiere, sondern im Charakter. Die eigensinnigen Katzen lassen sich, wie die meisten Menschen wissen, lieber bedienen, als dem Herrchen freudestrahlend eine vollgesabberte Zeitung zu überreichen. Der Kurier berichtet kurz und knapp warum auch Katzen dressierfähig sind und wie man am Besten vorgeht. Dabei scheint das Schema das zur guten Erziehung des Tieres führt das gleiche wie bei Hunden zu sein. Als professioneller Berater im Thema Katzenerziehung wird der Kurier-eigene Tiercoach Dagmar Schratter zu Rate gezogen.
Wenig wissenschaftlich aber stark meinungsorientiert, wie üblich für einen Online-Artikel, wäre eine genauere Recherche erforderlich. Wem das keinen Spaß macht, kann sich die Tipps von Dagmar Schratter zu Herzen nehmen und versuchen seine Katze zu dressieren. Insgesamt ist der Artikel als interessant, aber nicht für jeden als neuwertig einzustufen. Vielleicht ist noch erwähnenswert, dass nicht nur Katzen sondern auch Tiere wie Affen oder auch Krähen sehr wohl trainiert werden können. Es wäre zudem wünschenswert, dass ein stärkerer Fokus auch auf das Wohlbefinden des Tieres selbst gelegt wird, anstatt ausschließlich die Möglichkeiten aufzuzeigen, das Tier nach des Menschen Vorstellung zu verändern.

Dienstag, 31. Mai 2011

Wie treu sind Katzen?

Eine bekannte Redensart lautet "Hunde sind treu, Katzen sind falsch". Und tatsächlich hält sich hartnäckig die Vorstellung, dass Katzen nur an ihrem Revier, nicht aber an ihren Besitzern hängen. Das liegt vermutlich daran, dass viele Menschen die Verhaltensweisen von Katzen falsch interpretieren.

Anders als Hunde sind Katzen keine Rudeltiere und folgen keinem höherrangigen Anführer. Sie sind äußerst eigenständig und teilen sich ihren Tag selbst ein. Als echte Gewohnheitstiere reagieren sie empfindlich auf Störungen in ihrem Umfeld. Das kann eine weitere Katze oder ein Baby sein, aber auch scheinbar unwichtige Dinge wie laute Musik. Wenn die Störungen das für die Katze erträgliche Maß übersteigen, sucht sich diese ein neues Revier, in dem die Bedingungen katzenfreundlicher sind.

Trotzdem sind Katzen keine Einzelgänger, wie viele glauben, sondern sehr soziale Wesen. Sie kennen nur im Gegensatz zu Hunden keine wirkliche Rangordnung. Bauernhofkatzen schließen sich sogar häufig zu größeren Gemeinschaften zusammen, und selbst auch Freigängerkatzen halten Kontakt zu ihren Artgenossen.
Diese schwarze Katze wird aktuell in Fritzlaer vermisst. Quelle: markt.de  Katze Entlaufen, Zugelaufen

Deshalb ist es auch nicht weiter erstaunlich, dass Katzen zu Menschen durchaus enge Bindungen eingehen können. Das gilt ganz besonders für Katzen, die von klein auf in menschlicher Obhut aufgewachsen sind; für diese sind die Menschen, mit denen sie ihr zusammenleben ein natürlicher Bestandteil ihres Sozialgefüges. Sie behandeln ihre zweibeinigen Mitbewohner in vielen Bereichen wie einen etwas begriffsstutzigen Artgenossen; beispielsweise versuchen viele Katzen sie durch das Mitbringen von mehr oder weniger lebendigen Mäusen zum Jagen zu erziehen. Das weit verbreitete Schlecken an der Hand oder im Gesicht ist eigentlich soziale Fellpflege. Natürlich sollte auch der Mensch sich auf die Katze einlassen - dann kann selbst ein Umzug der Beziehung nicht dauerhaft etwas anhaben. Gelegentlich wird sogar von Katzen berichtet, die über Hunderte von Kilometern zu ihren Besitzern zurückgekehrt sind. Solange nichts wirklich Gravierendes geschieht, würde eine Katze 'ihre' Menschen niemals verlassen. Dass Katzen vermisst werden bzw. entlaufen, kommt glücklicherweise selten vor.

Katzen sind echte Gewohnheitstiere, bleiben ihrem Revier eigentlich ein Leben lang treu. Doch manchmal gibt es für sie Gründe, sich ein neues Zuhause zu suchen, schreibt die BZ in Berlin.
"Wenn Freigänger-Katzen ausziehen, dann liegt das immer daran, dass sie mit den Lebensbedingungen in ihrem alten Zuhause nicht mehr glücklich waren", zitiert die BZ die Schöneberger Katzen-Expertin Birga Dexel (40), "ein neues Revier kann für ein frustriertes Tier dann eine reizvolle Alternative sein." Ein schreiendes Baby, mangelnde Aufmerksamkeit oder sogar Diätfutter könnten eine Katze zum Ausziehen in ein neues Revier bewegen. In den meisten Fällen kehren ausgezogene Katzen aber wieder zum Stammort zurück. Hier besteht also für verlassene Katzenhalter, die schon Vermisstanzeigen inseriert haben, durchaus Hoffnung auf ein Wiedersehen. "Ich kenne eine echte Teilzeit-Katze, die morgens um neun, wenn ihr Frauchen ins Büro fährt, schnurstracks zur netten Rentnerin ins Nachbarhaus wandert. Wenn ihre Halterin abends von der Arbeit kommt, wartet auch schon ihre Katze wieder vor der Tür", resümiert die Expertin. Weiteres zu dem Thema "Wie treu sind Katzen" finden Sie hier im BZ-Artikel.

Montag, 30. Mai 2011

Katzen im Freigang fressen Vögel: Bedrohung für Singvögel?

Auch als Haustiere sind Katzen Raubtiere. Dass Katzen Vögel fressen gilt für frei laufende Katzen ebenso wie die Feststellung, dass Katzen Mäuse fangen. Bei der Vogeljagt hat eine Katze hauptsächlich bei kranken oder verletzten Vögel die besseren Karten, da der lädierte Vogel kaum eine Flug-Flucht unternehmen kann oder sich einem kurzen Satz oder Sprung einer Katze kaum zur Wehr setzen kann.

Die Katze lebt überwiegend im Freien um das Grundstück ihres Herrschen oder Frauschen und hat einen natürlichen Jagdtrieb, was grundsätzlich typisch für ein Raubtier ist. Dabei beschränkt sich ihr Jagdtrieb sicher nicht nur auf Vögel und Mäuse, sondern auch auf Kröten und Molche.

In der Tat sind es überwiegend Vögel, die einer Katze zum Verhängnis werden. In den letzten 100 Jahren ist die Anzahl von lebenden Vögel gesunken. Dass allein Katzen dafür verantwortlich sein sollen ist umstritten. Mit dem Menschen haben sich Katzen auf der ganzen Welt verbreitet. Fast überall auf der Welt leben verschiedene Katzenarten, außer in der Antarktis. Die römischen Legionäre brachten die Nachfahren der ägyptischen Falbkatze nach Europa, und europäische Auswanderer nahmen sie mit in die neue Welt nach Amerika und Australien. Nur nördlich des 70. Breitengrades kommen heute keine Katzen vor. Während einige Meinungen den Rückgang der Singvögel auf den aggressiven Jagdtrieb der Katze zurückführen, sehen andere dies im allgemeinen Artensterben durch die Umwelt- bzw. Luftverschmutzung welches durch den Menschen selbst verursacht wurde begründet.

In jedem Fall verdienen Singvögel mehr Schutz durch den Menschen. Katzenhaltung, Umweltverschmutzung und Monokulturen bedrohen die heimischen Vogelarten. Auch kommt es nicht selten vor, dass Vögel während ihres unbedachten Fluges gegen Glasscheiben donnern oder unter die Räder von Autos kommen bzw. gegen die Belchkarrosse dotzen.

Mehr zu dem Thema Singvögel Rückgang aufgrund von Katzen hier.

Statt Katzenklo - Katzen an die richtige Toilette gewöhnen

Zu den unangenehmen Pflichten des Katzenhalterdaseins gehört sicherlich die regelmäßige Reinigung des Katzenklos. Besonders Katzenhaltung in Wohnungen verlangt dem Tierfreund einiges ab. Schlechter Geruch, herumfliegende Streukügelchen, nicht zuletzt auch die Notwendigkeit, regelmäßig schwere und teure Katzenstreusäcke zu kaufen - da wünscht sich so mancher Wohnungskatzenbesitzer, eine praktische, hygienische Alternative zum herkömmlichen Katzenklo zu haben.

Eine Alternative zur herkömmlichen Katzentoilette ist möglich, so zumindest die Erfahrung einiger Katzenhalter - mit Training und ein bisschen Geduld können Katzen lernen statt ihres Katzenklos die richtige Toilette zu benutzen. Verhaltensforscher weisen allerdings darauf hin, dass ein solches Verhalten den natürlichen Bedürfnissen der Tiere nicht entgegenkommt. Katzen verscharren ihr Geschäft instinktiv - dies ist auf der Toilette natürlich nicht möglich und bedeutet für die Tiere daher eine enorme Umstellung. Zudem ist die große Toilettenöffnung für Katzen eine Herausforderung, die zunächst bedrohlich wirkt. Hierfür werden bereits Hilfsmittel wie z.B. Sitzverkleinerer angeboten. Hiermit wird die Toilettenöffnung zunächst fast komplett abgedeckt, um dann schrittweise wieder geöffnet zu werden, so dass die Katze lernt, die Balance auf dem rutschigen Toilettensitz zu halten. Wichtig ist: Negative Erlebnisse für die Katze sind in jedem Fall zu vermeiden. Keinesfalls sollte sich die Katze auf der Toilette erschrecken, oder gar Gefahr laufen hineinzufallen - Katzen scheuen Wasser sehr. Verknüpft die Katze einmal Angstgefühle mit der Toilette, wird es sehr schwer sie weiter erfolgreich zu trainieren.

Einn Verhaltensforscher Duno in den USA der schon zahlreiche Katzen an die Toilette gewöhnt hatte kommentierte, dass Katzen sehr langsam lernen würden. Daher sei vom Besitzer jederzeit ein ruhiges und geduldiges Vorgehen bei dem Heranführen an die ungewöhnliche Katzentoilette erforderlich. Zwang führe keinesfalls zum gewünschten Erfolg und nicht jede Katze nimmt die Toilette als Alternative zum Katzenklo an, so die Experten. Die Idee, Katzen mit Hilfsmitteln an die Toilette für Menschen zu gewöhnen, geht auf die Filmkomödie "Meine Braut, ihr Vater und ich" mit Ben Stiller und Robert De Niro in den Hauptrollen zurück. In dem Film benutzte der Kater Mr. Jinx die Menschen-Toilette. Die bei den Dreharbeiten eingesetzte Katze beherrschte den Trick allerdings gar nicht. Die Katz saß stattdessen auf einem Requisit, das wie eine Toilette aussah, und drückte einen Knopf, wie Tiertrainerin Dawn Barkan erzählte. Soundeffekte seien später hinzugefügt worden.

Der Film inspirierte die Australier Jo Lapidge und ihren Ehemann Terry die Komödie in der Realität umzusetzen und zur kommerziellen Entwicklung des Sets für das Toilettentraining von Katzen. Nach zahlreichen Tests gründete das Paar aus Sydney 2005 eine Firma und verkaufte seitdem 750.000 Sets für die innovative Katzentoilette. Lapidge erklärte, die Erfolgsrate im Katzentraining für die Toilette liege bei 80 Prozent. Sie könnte sogar noch gesteigert werden, wenn die Tierbesitzer mehr Geduld zeigen würden, sagte sie.

Hat sich die Katze erst einmal an die Menschentoilette gewöhnt, kann dies für die Menschen eine große Erleichterung sein. Tierärzte weisen allerdings darauf hin, dass es für die Katzenbesitzer mit der Toilettenbenutzung ihrer Katze nicht mehr gut möglich ist, die Ausscheidungen der Katze zu kontrollieren und sie so möglicherweise krankhafte Veränderungen nicht frühzeitig erkennen können.

Als Fazit: Es kann möglich sein, seine Katze an die richtige Toilette zu gewöhnen - dies kostet jedoch Zeit und Geduld und sollte nicht auf Kosten des Tieres passieren. Mehr zu dem Thema Katzenklo hier.

Freitag, 27. Mai 2011

Katzen im Tierheim: Streuner und Stubenhocker

Für Katzen ist es immer besonders schwierig, sich an die Unterkunft im Tierheim zu gewöhnen, da sie eine starke innere Verbindung zu ihrem angestammten Lebensumfeld haben. Wenn sie gar zu zweit oder mit noch mehreren Schicksalsgenossinnen in einem Zwinger untergebracht sind, macht es das nicht einfacher für sie. Denn Katzen haben ihr Revier, das sie freiwillig nicht verlassen würden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Wohnung handelt, die natürlich so groß sein soll, dass die Katze dort auch genügend Bewegungsfreiheit genießen kann. Ein Balkon zum Frische-Luft-Tanken wäre hier ideal. Wenn es sich um eine Erdgeschosswohnung handelt oder ein Haus, in dem eine Katze lebt, sollte ihr ein Zugang nach draußen ermöglicht werden. Eine sog. Katzenklappe an einer Kellertür oder etwas Ähnliches ist dazu gut geeignet. Viele Katzen sind nämlich richtige Streuner, die oft nachts ihr Revier durchwandern und manchmal morgens dann stolz von ihrem Beutezug eine Maus auf die Fußmatte ihrer Mitbewohner legt - Herrchen oder Frauchen haben Katzen selbstverständlich nicht. Denn schließlich werden diese aus Katzensicht nur als Kühlschranköffner geduldet. Oder die Katze lässt sich großzügig von ihnen streicheln.

Alle Katzen treibt es im Übrigen nicht nach draußen. Bevor man also zur Säge greift, um eine Katzenklappe anzubringen, sollte man vorher testen, ob es die Katze auch wirklich hinauslockt. Denn es gibt unter ihnen auch richtige Stubenhocker. Jetzt kann man sich gut vorstellen, dass sich Katzen im Tierheim trotz liebevoller Betreuung nicht immer wohl fühlen. Das Tierheimpersonal kann aber die unterschiedlichen Charaktere der Katzen einschätzen und so, wenn man ein Tier von dort zu sich nehmen will, zu einem Stubenhocker oder einem Streuner raten.

Falls Ihre Katze vermisst wird oder Ihnen eine entlaufene Katze zuläuft, können Sie bei markt.de eine kostenlose Kleinanzeige in einer eigenen Kategorie für entlaufene und zugelaufene Katzen aufgeben.

Sonntag, 13. Februar 2011

Katzenerziehung - Klassische Konditionierung


Klar, Katzen haben ihren eigenen Willen. Sie geben den Ton an, wenn es darum geht, ob sie gerade mehr Lust auf Streicheleinheiten oder wildes Spielen haben. Trotzdem kann man - entgegem weitverbreiteter Auffassung- Katzen auch sehr gut dressieren. So kann man der Katze nur aus Spass an der Sache witzige Tricks beibringen, wie Seitenrollen oder "High Five" oder aber die Angst vor dem Katzentransporter oder das anfassen lassen empfindlicher Stellen (beispielsweise bei längerfristigen Erkrankungen)anerziehen. Eine sehr gute Methode dafür ist das sogenannte "Clicker"-Training. Es erfordert etwas Geduld, aber es lohnt sich einen Clicker anzuschaffen und mit dem Katzentraining zu beginnen. Dabei wartet man schlicht, bis die Katze das gewünschte Verhalten zeigt und klickt genau in dem Moment, wo die Katze die gewünschte Leistung erbracht hat bzw. gleichzeitig mit der Erbringung der Leistung. Dann muss eine sofortige Belohung in Form von Leckchen erfolgen. Die Katze lernt durch den markanten Klickton und die sofortige Belohnung, dass es hier um die Handlung geht, die sie vollbracht hat und das genau diese Handlung belohnt wird. Die Katze versteht das vielleicht bei den ersten Versuchen noch nicht. Daher heißt es Geduld zeigen. Manche Katzen haben mehr Konzentration und Talent sich auf das Click-Training einzulassen, andere brauchen einige Stunden bis sie den Zusammenhang von Klicken und Belohnung verstanden haben. Ist das Prinzip aber erstmal drin, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Katze schnell neue Tricks und Verhaltensweisen lernt. Genaue Informationen, Anleitungen, Tipps und Tricks hält zum Beispiel das Buch "Clickern mit meiner Katze bereit".

Fest steht, dass das Click-Training viele hilfreiche Möglichkeiten bietet, das Zusammenleben mit der Katze zu vereinfachen oder schlicht lustiger zu gestalten! Viel Spass beim Clickern!


Sonntag, 2. Januar 2011

Wilde Katzen im Scheinwerferlicht

Foto: http://www.derwesten.de/staedte/warstein/ZDF-zeigt-Samtpfoten-ganz-ohne-Star-Allueren-id4109960.html

2011 ist das Jahr des Luchses! Das nahm der ZDF zum Anlass die großen Raubkatzen für das Kindernachrichten Magazin Logo (KiKa) genauer unter die Lupe zu nehmen bzw. vor die Kameralinse zu locken. Das ganze fand dann in einem der größten Luchs-Gehege Deutschlands, in Warstein, statt. Dabei sind ganz besondere Aufnahmen der riesigen Katzen entstanden. Hilfe bekam das ZDF Team vom Revierförster Henning Dictus. Mit einer Angel füttert er, wie gewohnt, seine samtpfotigen Freunde, die alle samt Namen tragen. Damit die Aufnahmen kinderfreundlich bleiben gibt es für die Luchse an diesem Tag rohes Fleisch. Wenn die Kamera nicht dabei ist, werden den Wildkatzen auch schon mal überfahrene Rehe zum Fraß vorgeworfen. Das ZDF-Team ist begeistert von dieser Vis-à-Vis-Situation mit der drittgrößten Katze Europas, wie derWesten.de berichtet. Interessierte Fernsehzuschauer können sich den Beitrag heute abend, 02.01.2011 um 19:50 Uhr auf dem KiKa ansehen. Und allen Katzenliebhabern da draußen: ein schönes Jahr des Luchses!