Dienstag, 2. November 2010

Heilige Birma: Katze der goldenen Mitte

Die Birma-Katze ist eine sogenannte Point-Katze. Sie besitzt demnach ein überwiegend helles Fell, nur an den gering durchbluteten Körperstellen, wie Gesicht, Ohren, Beine und Schwanz, ist es dunkel. Dies hat eine bestimmte genetische Ursache: Die Birma-Katze ist ein Teilalbino! Das für die Pigment-Färbung zuständige Enzym Melanin, kann bei höheren Temperaturen nicht produziert werden, so kommt es also, dass sich nur die "kalten" Körperstellen eine dunkele Farbe entwickelt. Neben der besonderen Farbgebung des Fells, stechen auch die schönen blauen Augen der heiligen Birma heraus.
Die Birma-Katze hat ihre Beliebtheit bei Katzen-Fans jedoch nicht nur ihrem Aussehen zu verdanken. Die heilige Birma gilt als die Katze der goldenen Mitte zwischen Siam und Perserkatze. Das heißt, dass die heilige Birma so menschenbezogen und mäßig aktiv ist, wie die Siamkatze, und so ruheliebend und sanftmütig, wie die Perserkatze. Damit hat sie einen sehr angenehmen und zugänglichen Charakter. Man sollte die Birma-Katze jedoch nach Möglichkeit nicht alleine halten, sie liebt gleichartige Gesellschaft, doch das gilt ja bekannterweise für die aller meisten Katzen!

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