Dienstag, 31. Mai 2016

Zwei Katzen sind besser als eine


Haben Sie sich auch schon mal gewundert, warum die meisten, wenn nicht sogar alle Katzenhalter, die Sie kennen, mehr als eine Katze haben? Muss man Katzen immer zu mehreren halten oder sind sie nicht eigentlich viel mehr Einzelgänger? Und wie gewöhnt man zwei völlig fremde Katzen aneinander? Das alles klären wir heute.

Warum brauche ich zwei Katzen?

Grundsätzlich kann man sagen, dass zwei Katzen tatsächlich besser sind als eine. Das hat einen ganz einfachen Grund: Katzen sind Rudeltiere. Sie brauchen Artgenossen um sich herum, Freunde, Spielgefährten und Mitstreiter. So sehr Ihre Katze Sie als Halter (oder Dosenöffner) auch liebt, Sie können einen Artgenossen nicht ersetzen.
Vor allem Wohnungskatzen langweilen sich und vereinsamen, wenn sie keine anderen Katzen um sich haben. Dies führt dann zu Unreinheit und Kratzen an verbotenen Stellen - und das will sicherlich niemand.
Freigänger können auch allein gehalten werden, da sie sich die sozialen Interaktionen mit Artgenossen in der Natur, der freien Wildbahn, holen. Hier sollte darauf geachtet werden, dass das Tier genug Auslauf hat.

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Wichtig ist, ob Sie zwei Geschwister holen oder zwei fremde Tiere, ob die Katzen gleichzeitig oder nacheinander angeschafft werden und ob es zwei Kater, zwei Katzen oder gar ein Pärchen sind.

Die Sozialisierung

Zwei Geschwister kennen sich von klein auf und sind, im besten Falle, gemeinsam von der Katzenmutter und dem Frau- bzw. Herrchen sozialisert worden. Sie haben bereits untereinander eine Rangordnung und sich gegenseitig als Spielgefährten akzeptiert. Dies ist bei fremden Kätzchen nicht so. Sie müssen sich erst kennen lernen und brauchen dementsprechend eine längere Eingewöhnungsphase als Geschwister.

Zwei Geschwister passen meist besonders gut zusammen.
Bildquelle: aloiswohlfahrt / pixabay.com

Gleichzeitig oder Nacheinander?

Dies liegt oftmals nicht in der Entscheidung des Halters. Wenn Sie planen, sich eine zwei Katzen anzuschaffen, sollten Sie nicht erst eine holen und dann, Wochen später, eine zweite dazukaufen. Stattdessen kaufen bzw. adoptieren Sie direkt zwei Tiere, die sich bestenfalls sogar schon kennen (z. B. weil sie miteinander aufgewachsen sind). So ist die Eingewöhnung viel leichter.
Wenn Sie aber schon zwei Katzen besessen haben und eine z. B. gestorben ist, sollten Sie eine zweite Katze nachholen. Warten Sie damit aber eine gewisse Zeit ab (das ist von Katze zu Katze unterschiedlich!), damit die übriggebliebene Katze den Verlust verkraften konnte und in der neuen Katze keine Konkurrenz sieht.

Das Geschlecht entscheidet 

Grundsätzlich ist es einfacher, zwei Katzen oder zwei Kater zu holen, anstatt ein Pärchen. Katzen und Kater haben sehr unterschiedliche Verhaltensweisen und ein unterschiediches Revierverhalten, dass zu Konflikten und Problemen führen kann.
Doch, wie bei allem im Leben, bestätigen auch hier Ausnahmen die Regel: Es gibt durchaus Katzen, die sich nur mit Katern verstehen und Kater, denen andere Kater ein Gräuel sind.
Wichtig ist, dass Sie Ihre Katze nicht dazu drängen, ein Tier gut zu finden, das absolut nicht zu ihr passt!

Gleich und gleich gesellt sich gern...

oder Gegensätze ziehen sich an? Beim Charakter der beiden Katzen können beide Sprichwörter zutreffen. Manche Katzen haben einen äußert harmoniebedürftigen, entspannten Charakter und brauchen jemanden, der ihnen ähnlich ist. Andere Tiere sind sehr verspielt - zu ihnen passt vielleicht ein Ruhepol besser. Wenn Sie bereits eine Katze besitzen: Schätzen Sie den Charakter des Tiers ab und überlegen Sie, wie es sich im täglichen Leben verhält: Animieren Sie Ihre Katze zum Spielen oder sind Sie zur Zeit der Ruhepol? Was passt am besten?

Das Alter als wichtiger Faktor

Manchmal kann auch das Alter der beiden Tiere entscheidend für die Sozialisation sein. Gerade wenn Sie bereits eine Katze besessen haben und eine zweite dazuholen, sollte ein gewisser Altersunterschied da sein. Die neue Katze ist dabei besser jünger als die alte Katze. So weckt das Kätzchen in Ihrem Mitbewohner einen gewissen "Beschützer"-Instinkt und genießt sozusagen Welpenschutz.
Doch Achtung: Nicht jede Katze bzw. jeder Kater hat be einem fremden Kitten diesen Instinkt! Manchmal reagieren ältere Tiere auch aggressiv gegenüber fremden Jungtieren. Beobachten Sie Ihre Katzen genau und greifen Sie ein, falls sie sich schwer zu verletzen drohen!

Zwei Katzen sind Spielgefährten und Freunde füreinander.
Bildquelle: PublicDomainPictures / pixabay.com

Die Eingewöhnung

Wenn Sie zwei einander bekannte Katzen gleichzeitig erwerben, geht es bei der Eingewöhnung nur noch darum, sich an die neue Bleibe, das neue Revier, zu gewöhnen. Mehr dazu finden Sie in unserem Blogpost "Wir ziehen um - Umzug mit der Katze".  Wenn Sie nacheinander zwei Katzen adoptieren, müssen die beiden Tiere sich langsam aneinander gewöhnen. Lassen Sie das neue Tier zunächst allein in einem Raum, der als Rückzugsort dient. Hier sollte die Katze alles haben: Futter, Wasser, eine Kratz- und eine Spielmöglichkeit, ein Katzenklo und einen Schlafplatz. Nach einigen Tagen können Sie die alte Katze zur neuen lassen, damit die beiden sich beschnuppern können. Ab jetzt liegt es nicht mehr in Ihrer Hand: Die Katzen müssen sich in ihrem Tempo aneinander gewöhnen!

Was tun, wenn es partout nicht klappen will?

Wenn die beiden Katzen sich auch nach längerer Eingewöhnungsphase nicht verstehen wollen, können Sie versuchen, mit Katzenminze nachzuhelfen. Das macht die andere Katze noch attraktiver.
Wenn auch dieser kleine Trick nichts hilft und die beiden unter keinen Umständen zusammenfinden, bleibt nur noch eines: Sie müssen sich schweren Herzens wieder von einem Tier trennen.
Wenn Sie die beiden Katzen nacheinader erworben haben, muss das neue eingezogene Tier leider gehen - alles andere wäre herzlos Ihrer Katze gegenüber. Wie soll sie dann jemals wieder Vertrauen zu Menschen fassen? Wenn Sie beide Tiere gleichzeitig bekommen haben, müssen Sie sich überlegen, ob Sie eine Katze behalten wollen, oder sogar beide wieder abgeben. So erfährt keine Katze eine Zurückweisung.
Vielleicht braucht Ihre Katze gar keinen Spielgefährten, oder jemanden mit einem anderen Charakter oder einem anderen Geschlecht? Versuchen Sie doch einmal, im Tierheim eine passende Katze zu finden!

Donnerstag, 19. Mai 2016

Wenn Katzen Babys kriegen

Auf einem Blog über Katzenbabys sollte es ja manchmal auch um Katzenbabys gehen. Vielleicht haben Sie schon Katzenbabys, vielleicht ist Ihre Katze gerade trächtig, vielleicht möchten Sie gern anfangen, zu züchten. Doch wie läuft eine Geburt bei Katzen eigentlich ab? Und was passiert danach? Darüber informieren wir Sie heute!

Die Katzengeburt

Katzen sind in der Regel zwischen 63 und 70 Tagen trächtig. Dabei ist es wichtig, zu wissen, dass hier, anders als beim Menschen, ab der Empfängnis gezählt wird, da dabei erst der Eisprung ausgelöst wird. Kurz vor der Geburt wird die werdende Mama in der Regel unruhig und sucht ggf. die Nähe zu "ihrem" Menschen.
Tipp: Bieten Sie der Katze ein warmes und ruhiges Plätzchen zum gebären an, damit sie sich nicht irgendwo versteckt, wo Sie sie dann erst noch suchen müssen, wenn es soweit ist!
Die Geburt selbst kann in zwei Phasen eingeteilt werden: Die Eröffnungsphase und die Austreibungsphase. Katzenmütter beißen oder lecken die Fruchtblase in der ersten Phase selbst auf, damit die Kätzchen zur Welt kommen können.
Neugeborene Katzen sind zwischen 10 und 15 cm groß, wiegen zwischen 60 und 140Gramm und sind bei der Geburt blind, taub und zahnlos. Deshalb sind sie gerade in der ersten Zeit absolut auf das Muttertier angewiesen, da sie sonst nicht lebensfähig sind. Direkt im Anschluss an die Geburt leckt die Mutter die Babys sauber und frisst auch die Plazenta auf. Dies ist ganz normal. Das Muttertier nabelt so die Kinder ab. Außerdem ist das einem Instinkt geschuldet: In der Natur würde der Blutgeruch der Plazenta und der Babys Räuber anlocken. Direkt im Anschluss an die Geburt müssen die Kleinen trinken, damit sie überleben können. Danach werden die Kitten vermutlich in ein neues, sauberes Nest getragen.


Bis zur achten Woche trinken die Kitten ausschließlich Muttermilch.
Bildquelle: Peggy_Marco / pixabay.com


Vernachlässigung eines Babys

Falls Sie feststellen, dass die Mutter sich um eines ihrer Babys nicht oder nicht mehr kümmert, müssen Sie schnell handeln! Dieses Verhalten ist instinktgesteuert und bedeutet, dass das Kind nicht überlebensfähig bzw. krank ist. Dank modernen Medizin kann dem Baby heutzutage aber in vielen Fällen durch Tierärzte geholfen werden.


Instinkte beim Mutterverhalten

In der ersten Zeit nach der Geburt handelt die Katzenmutter instinktiv. Wundern Sie sich deshalb nicht, wenn sie Sie mal anfaucht oder Sie nicht in die Nähe ihrer Kitten lassen will. Nach einigen Wochen wird sich dieses Verhalten wieder normalisieren. Der Tagesablauf der Neugeborenen besteht zu dieser Zeit aus Trinken und Schlafen. So verdoppeln sie ihr Geburtsgewicht bereits innerhalb der ersten zehn Tage! 


Wer Augen hat sehe, wer Ohren hat höre!

Nach etwa einer Woche öffnen die kleinen Katzen ihre Augen. Doch scharf sehen können sie noch lange nicht. Bis dahin dauert es noch gut weitere 40 Tage. Ihr Hörvermögen dagegen ist schneller entwickelt: Bereits nach 16 Tagen sind sie nicht mehr so sehr auf ihr Muttertier angewiesen und können selbst hören, was um sie herum passiert. Übrigens: Auch Katzen haben Augenfarben, diese sind aber erst nach etwa 12 Wochen klar erkennbar.
Nach zwei Wochen können die Neugeborenen bereits krabbeln, einige Tage später fangen Sie auch an zu laufen. Sie sehen: Die frühkindliche Entwicklung bei Katzen geht ungleich schneller als beim Menschen!

Katzenbabys kommen blind und taub zur Welt.
Bildquelle: andiroth / pixabay.com


Ganz wichtig: Die Reinlichkeit

Sobald Ihre Kätzchen laufen können, wird es Zeit für die Reinlichkeitserziehung. Bis dato hat die Katzenmama Urin und Kot ihrer Babys gefressen, doch so langsam müssen sie mit Hilfe einer kleinen Schale oder eines seperaten Katzenklos an die Reinlichkeit gewöhnt werden.
Bereits nach vier Wochen können Sie damit anfangen, die Kätzchen an feste Nahrung zu gewöhnen. Denn in dieser Zeit bildet sich auch das Milchgebiss der Tiere vollständig aus.


Der erste Tierarztbesuch...

sollte anstehen, wenn die Kätzchen etwa acht bis neun Wochen alt sind. Jetzt müssen Sie mit der Grundimmunisierung beginnen - weitere Informationen dazu gibt Ihnen der Tierarzt.

Wichtig ist, dass Sie Katzenbabys nicht vom Muttertier trennen, bevor sie nicht acht bis neun Wochen alt sind. Die meisten Händler empfehlen sogar eine Abgabe nicht vor der zwölften Lebenswoche, auch der Sozialisierung wegen. Wenn Sie nun selbst eine Katze suchen oder Ihre kleinen Kitten verkaufen möchten, schauen Sie gerne in der Rubrik Katzen auf markt.de vorbei!

Mittwoch, 4. Mai 2016

Klischees, Mythen, Vorurteile auf dem Prüfstand

Über Katzen gibt es unglaublich viele Klischees und Mythen. Sie hassen Wasser, haben sieben (oder neun) Leben, jagen immer Mäuse und sowieso landen sie immer mit den Füßen voran. Nicht alle Vorurteile über Katzen stimmen, manche lassen sich vielleicht auch sehr einfach wissenschaftlich widerlegen. Was wahr ist und welche Irrglauben Sie getrost ad acta legen können, erfahren Sie hier!
 
  1. Katzen und Hunde hassen sich - immer
    Katzen und Hunde können auch sehr gute Freunde sein.
    Katzen und Hunde können auch sehr gute Freunde sein.
    Quelle: Unsplash / pixabay.com

     Stimmt nicht! Richtig ist, dass die unterschiedliche Körpersprache der Tiere häufig zu Missverständnissen führt: Was für die Katze Aggression und Drohung bedeutuet, ist für den Hund schiere Freude (schwanzwedeln). Hier kommt es immer darauf an, wie die Tiere im Kindesalter sozialisiert wurden. Wenn Katzen und Hunde zusammen aufgewachsen sind, sind sie in aller Regel gute Freunde.
  1. Katzen hassen Wasser
    Stimmt nicht! Richtig ist, dass Katzen ein anderes Verhältnis zum Wasser haben und das ist genetisch bedingt. Ihre Vorfahren stammten aus der Wüste, in der Wasser sehr kostbar war. Diese Information ist bei unseren Hauskatzen erhalten geblieben – deshalb verschwenden Sie in aller Regel kein Wasser. Doch natürlich gibt es auch ausnahmen und manche Katzen lieben es, ausgiebig zu plantschen!

  2. Katzen landen immer auf den Pfoten
    Stimmt teilweise! Wenn Katzen herunterfallen, drehen sie sich so, dass sie mit den Füßen voran landen. Das nennt sich Stellreflex. Im Zusammenhang mit der perfekten Federung ihres Skeletts können Sie die Kraft bei einem Sturz aus großer Höhe absorbieren und verletzen sich kaum oder gar nicht. Diesfunktioniert allerdings erst ab einer gewissen Fallhöhe. Bei niedrigen Höhen bleibt der Katze keine Zeit, sich zu drehen und daher kommen bei geringen Höhen die schlimmen Verletzungen.

  3. Katzen haben sieben (oder neun) Leben
    Ob dieser Mythos stimmt oder nicht kann nicht eindeutig gesagt werden. Er geht zurück auf Mythen aus dem alten Ägypten (s. unser Blogpost hier) und auf Punkt 3. Da Katzen sich nicht verletzen, wenn sie aus großer Höhe herabfallen, gehen abergläubische Menschen davon aus, dass sie mehrere Leben haben müssen. Dies ist jedoch nicht erwiesen.
  1. Katzen trinken Milch
    Manchen Kätzchen schmeckt Milch sehr gut!
    Manchen Kätzchen schmeckt Milch sehr gut!
    Quelle: ChristopherPluta / pixabay.com

    Stimmt teilweise! Man darf Katzen durchaus Milch geben, allerdings mit gewissen Einschränkungen. Zum Einen vertragen Katzen Milchzucker (Laktose) nicht, weshalb sie lieber Kondensmilch bekommen sollten. Zum Anderen ist Milch für sie kein Wasser-Ersatz, sondern eher wie flüssiges Futter zu bewerten. Das Tier darf also durchaus ein bisschen Milch bekommen, aber eben in Maßen.

  2. Katzen jagen Mäuse
    Stimmt! Katzen sind geborene Jäger, das ist genetisch bei ihnen angelegt. Sie jagen alles, was in ihrem Lebensraum als kleine Beute zur Verfügung steht. Dazu gehen neben Mäusen auch Ratten, kleine Vögel, Eidechsen, Schlangen und andere Kleinsäuger.

Sie sehen: Es gibt viele Mythen über Katzen, die sehr einfach widerlegt werden können. Viele Dinge sind wissenschaftlich sehr einfach zu erklären und gar nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint. Kennen Sie nocht weitere Mythen über Katzen? Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen!

Dienstag, 19. April 2016

Wir ziehen um - Umzug mit der Katze

Ein Umzug ist immer stressig. Schon ohne Haustier müssen Umzugskisten gepackt werden, die alte Wohnung will gekündigt werden, die Schlüsselübergabe in der neuen Wohnung steht an und und und. Wenn man dann noch eine Katze hat, ist ein Umzug doppelter Stress - für Sie und das Tier. Doch wie kann man die Katze möglichst reibungslos an die neue Umgebung gewöhnen?
  

Vorbereitung ist Alles

Die Katze sollte möglichst schon vor dem eigentlichen Umzug die neue Bleibe kennen gelernt und als ihr "Revier" akzeptiert haben. Wenn die neue Wohnung so weit von der alten Bleibe entfernt ist, dass sie zu Fuß nicht einfach zu erreichen ist, sollte die Katze außerdem so früh wie möglich an eine Transportbox gewöhnt werden. Dafür lassen Sie die Box erstmal offen in der Wohnung stehen, damit die Katze sich daran gewöhnen kann. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte die Katze bereits ein paar "Probe-Runden" mit der Transportbox im Auto gedreht haben (das kann man gut mit ersten Besuchen in der neuen Wohnung verbinden!), bevor der stressige Umzugstag kommt. Und auf gar keinen Fall sollten Sie Ihr Tier mit Gewalt in die Transportbox stecken - versuchen Sie es lieber mit ein paar Leckerlis!

Abschied vom alten Revier

Vermutlich wissen Sie schon bis zu drei Monate vorher von dem bevorstehenden Umzug - aber Ihre Katze nicht. Packen Sie also nicht alle Kisten an einem Tag zusammen, am besten noch verbunden mit dem Abbau der Möbel. Das löst bei Ihrer Katze großen Stress aus, den sie nicht so einfach verarbeiten kann. Packen Sie lieber immer wieder eine oder zwei Kisten und lassen Sie Ihrem Tier dazwischen immer wieder Zeit, sich an die Veränderungen zu gewöhnen. Am eigentlichen Umzugstag sollte die Katze ein eigenes Zimmer in der alten Wohnung haben, in dem die Transportbox, ein Katzenklo, Wasser, Futter, eine Kratz- und eine Spielgelegenheit verfügbar sind. So wird sie im Umzugstrubel nicht zu sehr gestresst und kann auch nicht einfach verschwinden!

Lassen Sie Ihre Katze ganz auf Ihre Art ihr Revier erkunden.
Bildquelle: Alex_Arta / pixabay.com

Ankunft im neuen Revier

Auch im neuen Revier sollte ein Raum wie oben beschrieben für die Katze bereit stehen. Nachdem sie mit Ihnen zusammen in dem ihr bekannten Auto in die neue Wohnung gefahren ist, bringen Sie sie in den vorbereiteten Raum, in dem sie ganz in Ruhe ankommen kann. Stellen Sie die Transportbox ab, öffnen Sie sie und schließen Sie die Tür. In diesem Raum können auch schon (nach und nach) ein paar alte, bekannte Möbel aufgebaut werden, die das Tier noch aus dem alten Revier kennt. So kann die Katze in Ihrem ganz eigenen Tempo ihr neues Revier erkunden und hat immer einen Rückzugsort.

Natürlich verkraftet jede Katze den Umzug in eine neue Bleibe anders. Vielleicht will Ihr Tier das neue Revier auch sofort ganz erkunden? Wichtig ist, dass Sie auf das Wesen Ihrer Katze eingehen und Ihr helfen, sich in der neuen Umgebung schnell wohlzufühlen. Weitere Tipps und Tricks für den Umzug mit Katzen finden Sie im markt.de Ratgeber! 

 

Mittwoch, 6. April 2016

Welche Katzenrasse passt zu mir?

Wenn Sie planen, sich eine Rassekatze anzuschaffen, sollten Sie sich zunächst fragen, welche Rasse am besten zu Ihnen passt, denn die unterschiedlichen Rassen brauchen unterschiedliche Lebensumstände, Aufmerksamkeit und Möglichkeiten. Leben Sie in einer kleinen Wohnung und sind zehn Stunden am Tag nicht da? Dann ist die anhängliche Siamkatze eher nichts für Sie.

Wichtige Fragen, die Sie sich vor dem Kauf stellen sollten, sind:
  • Wie viele Personen leben in unserem Haushalt? - Nicht jede Katze kommt z. B. gut mit kleinen Kindern aus!
  • Muss unser neues Tier lange allein bleiben können?
  • Wie groß ist unsere Wohnung oder unser Haus, gibt es einen Garten?
  • Haben wir andere Haustiere, mit denen sich eine Katze ggf. nicht verträgt?
  • Möchten wir eine oder mehrere Katzen halten?
  • Hat ein Mitglied des Haushalts ggf. eine Allergie gegen Katzenhaare? 

Siamkatzen sind sehr verspielt und haben gern Gesellschaft.
Bildquelle: rihaij / pixabay.com


Zu kleinen Kindern passen besonders gut verspielte und temperamentvolle Katzen, wie die amerikanische Ragdoll.  Auch die Siamkatze und die Sibirische Katze eignen sich gut für Familien. Diese Katzen können allerdings im Umkehrschluss nicht lange allein bleiben - genauso wie Kinder brauchen sie ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit.
Wenn Sie also nach einer Katzenrasse suchen, die nicht sehr menschenbezogen ist, passt ein Freigänger am besten zu Ihnen. Hierbei ist die tatsächliche Rasse so gut wie nebensächlich, denn fast jede Katze kann als Freigänger gehalten werden.
Je größer die Wohnung oder das Haus ist, in dem Sie mit ihrem tierischen Mitbewohner leben wollen, desto temperamentvoller darf Ihre Katze sein. Die Bengalkatze ist weniger wild als die Siamkatze, hat aber immer noch ein beeindruckendes Temperament. Auch die Cornish Rex passt in ein besonders großes Revier. Wenn Sie sich eine temperamentvolle Katze wünschen, die auch noch mit Kinder gut zurecht kommt, passt vielleicht die Somali-Katze besonders gut zu Ihnen.
Eine Katze allein wird manchmal nicht glücklich - dann sollten Sie überlegen, ob mehrere Katzen nicht die bessere Variante sind. Grundsätzlich eignen sich für die Haltung mit Artgenossen alle Katzenrassen, wichtig ist nur, dass sie bereits in der Kindheit darauf sozialisiert worden sind. Auch im Bezug auf Haltung mit anderen Haustieren, wie z. B. Hunden, kommt es weniger auf die Rasse, als auf die Sozialisierung der Tiere an.

Alle Katzenrassen von A bis Z finden Sie im Ratgeber auf markt.de. Hier können Sie sich weitergehend über die Eigenheiten der Rassen informieren und sich dann für die passende Rasse entscheiden.

Mittwoch, 30. März 2016

Wann ist ein Tierarztbesuch notwendig?

Wir kennen das alle - unserem Stubentiger geht es anscheinend nicht so gut, doch die Rechnung vom Tierarzt ist immer horrend teuer. Doch ist ein Tieraztbesuch wirklich immer nötig? Oder kann man kleinere Wehwehchen auch mit einfachen Hausmitteln bekämpfen? Wann ein Besuch beim Tierarzt unumgänglich ist erfahren Sie hier.


  • Routineuntersuchungen 
Sie sollten regelmäßig mit Ihrer Katze zum Entwurmen und zum Impfen gehen. Hier wird Ihr Haustier vor Katzenseuche, Katzenschnupfen, Leukose, FIP und Tollwut geschützt und von Würmern befreit, die sonst sehr gesundheitsschädlich sein können. Diese Routinetermine sollten Sie alle drei Monate fest in Ihrem Kalender haben, da die Entwurmung sonst zu selten vorgenommen wird. Der feste Termin hilft außerdem dabei, Ihre Katze regelmäßig durchzuchecken, um so Krankheiten früh zu erkennen.

Ein sehr fester Schlaf kann ein Hinweis auf Fieber sein.
Bildquelle: herbalife / pixabay.com







  • Fieber
Eine Katze hat generell eine höhere Körpertemperatur als ein Mensch. Machen Sie sich also keine Sorgen, wenn Ihre Katze 39°C warm ist. Kritisch wird die Körpertemperatur erst ab 39,5 Grad. Fieber bei Ihrer Katze erkennen Sie leicht an ihrem festeren Schlaf, ihrem glanzlosen Fell und ihrer Appetitlosigkeit. Wenn Sie unsicher sind, können Sie die Temperatur auch mit einem Rektalthermometer überprüfen. Bei Temperaturen ab 39,5 Grad aufwärts sollten Sie dringend einen Tierarzt konsultieren.
  • Fressverhalten
Ein extrem veränderter Appetit kann ein Indiz für eine Erkrankung sein. Frisst Ihre Katze wesentlich mehr oder weniger als sonst, sollten Sie zunächst andere Ursachen ausschließen. Ist das Tier ein Freigänger? Dann kann es sein, dass es bereits woanders gefressen hat. Haben Sie neues Futter gekauft? Dann schmeckt es Ihrem Tier vielleicht auch einfach nicht. Diese Ursachen sind wahrscheinlich, wenn die Appetitlosigkeit weniger als einen Tag anhält. Wenn eine Katze einen ganzen Tag lang nichts frisst, sollten Sie allerdings unbedingt einen Tierarzt aufsuchen, da das auch in der Folge zu gesundheitlichen Schäden führen kann. Wichtig: Auch, wenn Ihre Katze plötzlich unersättlich zu sein scheint, kann das auf eine Erkrankung hindeuten, und sollte untersucht werden!
  • erhöhter Schlafbedarf
Es ist erwiesen, dass kranke Katzen einen erhöhten Schlafbedarf haben. Kommen dann noch weitere Symptome, wie Durchfall, Erbrechen, Schwellungen und Appetitlosigkeit (s.o.) dazu, sollten Sie unverzüglich einen Arzt konsultieren!
  • Toilettenverhalten
Auch auf der Toilette haben kranke Katzen oftmals Schwierigkeiten. Dabei sind vor allem die Häufigkeit und die Qualität der Ausscheidungen entscheidend. Finden Sie Blut oder Schleim im Urin oder ist der Kot hart und stückig? Auch das sind eindeutige Hinweise auf gesundheitliche Probleme, wie einen Harnwegsinfekt, die dringend mit dem Tierarzt besprochen werden sollten. Natürlich kann es auch andere Gründe für ein verändertes Kloverhalten einer Katze geben, dazu mehr hier auf markt.de.
  • Trinkverhalten
Zu guter Letzt finden Sie im Trinkverhalten Hinweise auf gesundheitliche Probleme Ihrer Katze. Katzen neigen dazu, schnell unter Flüssigkeitsmangel zu leiden, wenn sie zu wenig trinken, das in der Folge zu Erkrankungen führen kann. Stellen Sie in möglichst vielen Räumen der Wohnung Näpfe auf, damit Ihr Tier immer Gelegenheit hat, zu trinken. Sollte es ihr nicht genügen, oder sie die Näpfe gar nicht anrühren, steht auch hier ein Besuch beim Arzt an.

Natürlich können auch andere Symptome auf Krankheiten hinweisen. Lesen Sie hier Tipps, wie Ihre Katze gar nicht erst krank wird.

Dienstag, 1. September 2015

Atchoum - die Katze mit dem Killer-Blick

Jeder kennt sie, jeder liebt sie: Grumpy Cat. Die Katze mit dem grimmigen Gesichtsausdruck hat in den letzten Jahren absoluten Kultstatus erreicht und mit ihrem Aussehen mehrere Millionen Dollar verdient. Nun scheint jedoch ein weiterer schnurrender Vierbeiner Grumpy Cat Konkurrenz zu machen. Der aus Quebec in Kanada stammende Atchoum ist die neuste tierische Entdeckung im Internet und hat den grimmigen Blick mindestens genauso drauf. 

Atchoum zählt zu den berühmtesten Katzen der Welt.
Bildquelle: Instagram 2015 - Atchoumfan
Atchoum leidet an Hypertrichose, einer seltenen Krankheit, die zu exzessiven Fellwuchs führt. Seiner vollen Haarpracht und seinen irre organgefarbenen-leuchtenden Augen hat der neun Monate alte Perserkater es zu verdanken, dass er wie eine Art Werwolf aussieht. Ziemlich gruselig. 

Trotz seines angsteinflößenden Looks hat die Internetgemeinde Atchoum aber voll und ganz in ihr Herz geschlossen. Über 41.000 Likes hat er auf Facebook bereits sammeln können. Auch auf Instagram folgen ihm fast 52.000 Abonnenten. Nicht schlecht - vielleicht läuft Atchoum in naher Zukunft wirklich noch der berühmten Grumpy Cat den Rang ab.

Auch Sie möchten eine Katze mit einem besonderen Aussehen bei sich aufnehmen? Unter den zahlreichen Katzen-Kleinanzeigen finden Sie sicherlich Ihren ganz speziellen Liebling.

Freitag, 14. August 2015


Jeder dritte Umfrageteilnehmer ist auf der Suche nach einen Spielgefährten für seine Katze 

 

Eine aktuelle markt.de-Umfrage zum Thema Tiervermittlung ergibt, dass 80% aller Umfrageteilnehmer am liebsten eine Katze aus dem Tierheim aufnehmen würden. Besonders junge Wohnungskatzen sind sehr beliebt - für 46% der Befragten ist es wichtig, dass die Katze keinen Freigang benötigt. Dies ist besonders für Interessierte wichtig, die in Wohnungen leben oder an dicht befahrenen Straßen wohnen, zum Beispiel in Großstädten. 

Katzen leben nicht nur unter sich: während jeder dritte Befragte aktuell auf der Suche nach einer Katze ist, gaben 58% der Befragten an, schon zu viele Tiere zu haben. Dabei sind besonders Hunde beliebte Mitbewohner - jeder fünfte Umfrageteilnehmer teilt sein Heim nicht nur mit Katzen, sondern auch mit Hunden. 

Welche Motivation haben Interessierte, eine Katze aufzunehmen? Neben der Tierliebe geben 34% der Umfrageteilnehmer an, eine Katze sei pflegeleicht.  Ebenfalls ein Vorteil: durch die geringe Größe eignen sie sich hervorragend für kleinere Wohnungen. Besonders für berufstätige Menschen ist es vorteilhaft, dass Katzen auch gut ohne den Menschen zurecht kommen und einige Zeit alleine sein können. Trotzdem ist es für 29% der Befragten angenehm, nach der Arbeit nach Hause zu kommen und die Gesellschaft seiner Katze genießen zu können.

Diese und weitere Ergebnissse der Katzenumfrage von markt.de finden Sie hier: Ergebnisse der Katzenumfrage

Samstag, 1. August 2015

Süßes Katzenbaby genießt das Sommerwetter

Ein Kätzchen freut sich auf seinen ersten Sommer.
Bildquelle: jonasjonaivis / pixabay.com
Juhu, endlich ist er da - der Sommer. Das freut nicht nur uns Menschen, auch dieses niedliche Katzenbaby scheint die Sonne sichtlich zu genießen. Fröhlich tapst es mit seinen kleinen Beinchen durch das satte Grün. Kein Wunder: Wer will bei solch einem Wetter auch schon drinnen in der Bude hocken? Draußen die Umgebung erkunden ist viel schöner.

Doch Achtung: Auch wenn Katzen generell die Sonne lieben - zu viel davon tut ihnen nicht gut. Als Katzenhalter gibt es an Tagen, an denen die Sonne glüht, daher einiges zu beachten. Nähere Informationen liefert der Ratgeber Katzen und Sommerhitze.

Mittwoch, 1. Juli 2015

Katzenbabys werden so schnell groß

Als Cupcake und Roodi gerade einmal einen Tag alt waren, kamen sie gemeinsam mit ihren Geschwistern und ihrer Katzenmama in einer Pflegestelle unter. Es war Liebe auf den ersten Blick: Die Besitzer der Pflegestation vermittelten die beiden daher nicht an mögliche Interessenten weiter, sondern nahmen sie selbst bei sich auf. Zum ersten Geburtstag der zwei Samtpfoten kamen die stolzen Pflegeeltern nun auf eine tolle Idee. Sie erstellten ein Video, das ihre Zöglinge beim größer werden zeigt.


In dem dreimütigen Clip sind viele schöne Momente festgehalten. Es ist zu sehen, wie sich Cupcake und Roodie bei ihrer Mutter liebevoll um die Milch zanken, wie sie Laufenlernen, miteinander spielen oder schmusen. Am Ende des Videos ist von den zunächst noch winzigen, unselbstständigen Kätzchen nichts mehr zu erkennen. Die beiden sind nun so gut wie ausgewachsen und zu verspielten und neugierigen Mitbewohnern geworden. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht.

Nehmen Sie in Zukunft ebenfalls Katzenbabys bei sich auf? Dann halten Sie am besten auch stets die Videokamera bereit. So können Sie sich später die schönen ersten Wochen und Monate immer wieder in Erinnerung rufen. Wer noch Tipps zur Haltung von Katzen benötigt, der liest im Ratgeber Artgerechte Haltung von Katzen - vom Katzenbaby bis zum ausgewachsenen Tier nach.

Dienstag, 16. Juni 2015

markt.de Umfrage zum Thema Tiervermittlung




markt.de ermittelt in einer aktuellen Umfrage, was Tierfreunden wichtig ist und was sie berücksichtigen, wenn sie eine Katze in ihrer Familie aufnehmen wollen. Ziel ist es, die Tiervermittlung auf markt.de zu verbessern und mehr passende Inserenten und Interessenten zusammen zu bringen, um Katzen ein glückliches und artgerechtes zu Hause zu ermöglichen.

Die Umfrage umfasst nur wenige Fragen und beansprucht nicht viel Zeit. Je mehr Tierfreunde an der Umfrage teilnehmen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse, mit denen die Tiervermittlung verbessert werden kann.
Als Anreiz zum Mitmachen verlost markt.de 15 Gutscheine für Zusatzoptionen im Wert von jeweils 15 Euro.

Machen auch Sie mit!

Montag, 25. Mai 2015

Können Katzen lachen?

Besitzen Katzen die Fähigkeit zu lachen? Diese Frage hat sich so mancher Katzenfreund bestimmt schon einmal gestellt. Für Hunde gehen Forscher bereits davon aus, dass sie lachen können. Der Gesichtsausdruck würde zwar grundsätzlich dem Zähnefletschen eines wütenden Hundes sehr ähnlich sehen, allerdings bestehen auch deutliche Unterschiede. Während beim Drohausdruck die gesamte Körperhaltung und vor allem die Mimik des Hundes sehr starr ist, ist der Hundekörper beim Lachen vollkommen entspannt. Es kommt zu keinem Drohfixieren.

Für Katzen liegen bislang keine Forschungsergebnisse vor. Betrachtet man die folgenden Bilder spricht hingegen einiges für die Antwortet "Ja, Katzen können Lachen":

"Juhu, ich bin frisch gebackene Katzenmama".
© attackofthecute.com
Es gibt nichts Schöneres als ausgiebig zu relaxen.
© cristoferangello / pixabay.com
Kuschelzeit mit Herrchen. © attackofthecute.com
Sag Cheese! © attackofthecute.com
Diese Mieze genießt ihren Frühlingsspaziergang in vollen Zügen.
© attackofthecute.com
Grundvoraussetzung für derart glückliche Katzen ist natürlich immer eine artgerechte Haltung. Wissenswerte Informationen zum Thema liefert der Ratgeber Artgerechte Haltung von Katzen - Vom Katzenbaby bis zum ausgewachsenen Tier.